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Ikea-Mitarbeiter im Ausstand

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Arbeitest Du noch oder streikst Du schon? lautete gestern die Frage am Ikea-Einrichtungshaus in Kley. Die Gewerkschaft verdi hatte die Mitarbeiter des schwedischen Möbelriesen ganztägig zum Streik aufgerufen.

Offenbar mit Erfolg: Von rund 80 Beteiligten sprach am Nachmittag verdi-Sekretär Norbert Hüwel auf RN-Anfrage. Der Betrieb des Ikea-Hauses lief aber trotzdem weiter, weil die Mitglieder der Geschäftsführung die personellen Lücken im Verkauf und an der Kasse füllten. "Für die Kunden gab es keine verlängerte Wartezeiten. Alles läuft in geregelten Bahnen", zeigte sich Ikea-Marketing-Chef Martin Marczak auf Nachfrage erleichtert.

Mit dem Streik, von dem gestern auch die Ikea-Häuser in Bielefeld, Kamen und Köln sowie das Aldi-Zentrallager in Radevormwald betroffen waren, will die Gewerkschaft ihre Tarifforderungen im Einzelhandel durchsetzen. verdi fordert für die Beschäftigten 4,5 Prozent mehr Lohn und Gehalt sowie ein Mindesteinkommen von 1500 Euro bei einer Vollzeitbeschäftigung. Gestritten wird aber auch um den Erhalt der Zuschläge für Spätöffnungen, Samstags- und Sonntagsarbeit, die die Arbeitgeber angesichts der Möglichkeit zu verlängerten Öffnungszeiten streichen wollen. Oli

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