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Im Heimatmuseum ist viel Altes neu

Lütgendortmund Das Herbstfest des Heimatmuseums Dellwig bot zum Saisonabschluss eine gemütliche Feier am Wasserschloss mit gutem Essen, selbst gebrautem "Dellwig Bräu" und der Band "Die Asse".

In dieser Saison wurde an einigen Stellen fleißig restauriert und umgestellt. Karl-Heinz Werche, ehrenamtlicher Mitarbeiter, hat dabei viel geleistet. Bei einer kurzen Führung erklärt er, was sich verändert hat und was für die kommende Saison geplant ist.

In der großen Halle gibt es zwei Bereiche für landwirtschaftliche Geräte. "Hier ist alles sehr viel übersichtlicher geworden, weil wir alles, was doppelt und dreifach vorhanden war, aussortiert haben", erzählt der pensionierte Lehrer, der auch schon immer gern in seiner Freizeit Möbel restauriert hat. Das meiste haben die Mitglieder allein gemacht, schließlich haben sie auch Fachleute unter sich, wie Schlosser- und Tischlermeister. "Aber wir haben die Geräte schon ursprünglich belassen und nicht gewachst und poliert wie einen Wohnzimmerschrank." Die Schmiede, soll in der kommenden Saison gleichermaßen ausgedünnt werden, um einen funktionstüchtigen Arbeitsplatz entstehen zu lassen. Im Ausstellungsraum hinter dem Café mit dem geordneten Bäckerei-Bereich und der noch voll gestellten Werkstatt werden "die doppelten Gegenstände gelagert oder an andere Museen weitergegeben", erklärt Werche.

Viele Besucher nutzten das Herbstfest zu einem Rundgang: Die Themenbereiche große Wäsche, Hausschlachtung, gute Stube und Küche erkennen viele Ältere aus ihrer Kindheit. So auch Gisela und Jürgen Rebbe, die sich erinnern, "wie wir mit der Kanne zum Milchmann gegangen sind oder wie die Großeltern auf dem Kohleofen gekocht haben." KvC

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