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Im Sommer um 19 Uhr Feierabend

Karstadt/Kaufhof

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verdi-Sekretär Norbert Hüwel bringt das Problem auf den Punkt: «Das ist schon ein bisschen Kuddelmuddel bei den Öffnungszeiten. Das macht den Einzelhandel nicht attraktiver.» Denn ab 1. Juni bis Ende August werden einige größere Händler ihre Öffnungszeiten auf 19 Uhr zurückfahren. Einige, aber eben nicht alle. Karstadt führt mit allen drei Häusern die 19 Uhr-Regelung ein. «Im Herbst müssen wir dann schauen, wie es weitergeht», erklärt Geschäftsführerin Bianca Kroos. Bei der Galeria Kaufhof ist es noch etwas komplizierter: montags bis donnerstags ist dort um 19 Uhr Feierabend, freitags und am ersten Samstag im Monat erst um 20 Uhr. Die früheren Schließungszeiten waren eigentlich als Entgegenkommen für die Betriebsräte vor dem Hintergrund vereinbart worden, dass seit Ende letzten Jahres in der City freitags und am 1. Samstag im Monat bis 22 Uhr gearbeitet werden sollte. Allerdings kehrten fast alle großen Geschäfte bis auf C & A - die kleinen schließen eh früher - schnell zur 20-Uhr-Regelung zurück. Die Kunden blieben einfach aus, betriebswirtschaftlich rechneten sich die längeren Öffnungszeiten nicht. C&A schließt weiterhin die ersten vier Tage der Woche um 20 Uhr, freitags und samstags dagegen erst um 21 Uhr. «Das hat sich bewährt. Wir haben keinen Grund davon abzurücken», erklärt C&A-Filialleiter Guido Terörde. Damit der Kunde künftig Bescheid weiß, wer wann wie öffnet, plant der City-Ring die Einrichtung einer Internetseite. Auf der können sich alle Händler mit ihren jeweiligen Öffnungszeiten eintragen. Dann gibt es wenigstens einen Überblick über das Kuddelmuddel. kiwi

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