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Informatiker sagen ja zur Technischen Universität

DORTMUND Manche Kürzel wirken einfach zukunftsweisend. „IT“ für Informationstechnologie gehört inzwischen wieder dazu. Die Branche strotzt vor Selbstbewusstsein. Gleichwohl könnte der Fachkräftemangel zu einem Problem werden. Wiederholt hat das Dortmunder Mitglied im Hauptvorstand des Branchenverbandes Bitkom, Roland Bracht, darauf hingewiesen. „Wir haben in unserer Stadt einen akuten Bedarf, der noch steigen wird.“

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Informatiker sagen ja zur Technischen Universität

Er ist wieder da: Roland Bracht, Ex-Comline-Chef.

Umso mehr freut sich Bracht, der auch Vorsitzender der Vereinigung der Ehemaligen und Freunde des Fachbereichs Informatik der Universität Dortmund, kurz Alumni, ist, über die Namensänderung der Hochschule in TU. „Damit hebt sich auch die Informatik-Ausbildung wieder deutlich sichtbar vom Angebot anderer Hochschulen ab.“ Aus Sicht von Bracht ist das auch bitter nötig. Denn die Zahl der Studienanfänger sei seit dem Jahr 2000 von 1000 auf 250 eingebrochen. „Wir haben nun die Chance, national und international auf uns aufmerksam zu machen.“ Der Alumni-Vorsitzende hält es mit Hilfe eines „unverwechselbaren Angebots“ für möglich, die Zahl derjenigen, die ein Informatik-Studium in Dortmund beginnen, innerhalb von zwei Jahren zu verdoppeln. Dafür sei aber ein Kurswechsel erforderlich. So ist man bei der Ausbildung nach Einschätzung von Bracht „zu sehr in die Theorie abgedriftet“. „Es muss wieder in praxisnaher Form gelehrt werden.“

Ehemaligentreffen

Die heimischen IT-Firmen werden das gerne hören, suchen sie doch mehrheitlich Hochschul-Absolventen. „Die Zeiten, in denen Autodidakten ohne Ausbildung gute Jobs in der Industrie gefunden haben, sind endgültig vorbei.“ Am Freitag (26.10.), veranstaltet die Alumni-Vereinigung ein Ehemaligentreffen. Beginn ist um 15 Uhr im Informatikgebäude, Otto-Hahn-Straße 14. Bracht hofft auf rege Beteiligung, schließlich zählte der Fachbereich seit seiner Gründung 1972 mehr als 3500 Absolventen. Ein Referent ist der US-Wissenschaftler Prof. Daniel J. Bilar. Er kommt mit einer „Sensation“ nach Dortmund. Bilar hat nämlich festgestellt, dass die erste wissenschaftlichen Arbeit über Computerviren 1980 von Jürgen Kraus in der Westfalen-Metropole geschrieben wurde.

Gäste sind herzlich willkommen. Anmeldung unter Tel. 7552121.   www.alumni-informatik-dortmund.de

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