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"Integration beginnt im Kopf"

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"Integration beginnt im Kopf"

<p>Issaka Zoungrana kommt am 22.2. nach Dortmund. Foto Festival</p>

Wo wäre ein Migranten-Festival wohl besser aufgehoben als im Ruhrgebiet? Das dachten sich auch drei Theatermacher aus Dortmund, Essen und Herne.

Unter dem Titel "Zu Neuen Ufern" präsentieren das Theater Fletch Bizzel, die Flottmann-Hallen in Herne sowie das Katakombentheater und "Die Bühne" in Essen vom 8. Februar bis zum 2. März Theaterproduktionen von und mit Migrantinnen und Migranten.

"Das Ruhrgebiet ist der Schmelztiegel schlechthin, in dem Menschen aus mehr als 160 Nationen leben und arbeiten", sagt Horst Hanke-Lindemann, Leiter des Theaters Fletch Bizzel. Durch das Festival könne man einen ganz anderen Zugang zur Thematik finden, denn Integration fange ja schließlich im Kopf an.

Das Festivalprogramm umfasst 22 Vorstellungen mit Produktionen aus dem Ruhrgebiet, Deutschland und Österreich, die sich dem Themengebiet Migration ganz unterschiedlich nähern. So gibt es beispielsweise ein Stück über einen türkischen Gastarbeiter, gespielt von einem Schauspieler aus Burkina Faso, geschrieben von einem iranischen Autor: In "Barfuss, nackt, Herz in der Hand" erzählt Ali (Issaka Zoungrana, Foto) von der Zerstörung seines Glücks, als ein Brandanschlag auf sein Haus ihm Frau und Sohn rauben. Gerade die unvoreingenommene Art, mit der Ali das Geschehen berichtet, macht betroffen: kein Hass, keine Anklagen.

Die Compagnie Barfuss mit "Barfuss, nackt, Herz in der Hand" macht am 22. 2. den Auftakt in Dortmund. "Zu Neuen Ufern" soll nicht die letzte Veranstaltung dieser Art sein und ist bereits für 2010 in Planung. mia www.MigrantenTheaterFestival.de

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