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Kein Beweis gegen Fliesenleger

Am Ende fehlte der Beweis: Die Staatsanwaltschaft hat nach knapp eineinhalb Jahren das Ermittlungsverfahren gegen die Inhaber zweier Firmen eingestellt, die im Verdacht standen, Angebote für Fliesenarbeiten im Südbad abgesprochen zu haben.

Die Stadtverwaltung hatte die Unternehmen angezeigt, weil die abgegebenen Angebote (um 400 000 Euro) deutlich über der eigenen Kalkulation lagen - und sich zudem auffällig ähnelten. "Die Beschuldigten haben eine Absprache bestritten", erklärte Dr. Ina Holznagel, Sprecherin der Staatsanwaltschaft. Zeugen, schriftliche Hinweise, Notizen, Kalkulationsentwürfe - nichts dergleichen hatten die Ermittler bei einer Durchsuchungsaktion im Januar finden können. Holznagel: "Die übrigen Indizien reichten für den Nachweis einer Straftat nicht aus."

Die Stadt war damals in Zeitnot: Nach dem Pfusch bei den Estricharbeiten hatte sie Firmen in der Region um Angebote gebeten. Durch den Betrugsverdacht mussten die Fliesenarbeiten erneut ausgeschrieben werden - was wiederum zu Verzögerungen bei der dringend erwarteten Eröffnung des Bades führte. In die Ermittlungen hatte sich auch die Landeskartellbehörde eingeschaltet. weg

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