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Kein knurrender Magen

Wenn der Dienst-BMW mit dem HSK-Kennzeichen auf dem Friedensplatz parkt, mitten vor der Rathaustreppe, steigt die Laune zwei Etagen höher, im Amt des Oberbürgermeisters. Zwar trug Regierungspräsident Helmut Diegel keinen Koffer voller Bargeld ins Rathaus, dafür aber gleich zwei Bewilligungsbescheide über exakt 784 000 Euro.

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Für 480 000 können Kinder an Ganztagsschulen mittags endlich vernünftig essen. Für 304 000 darf die Stadt an ihrem wichtigen Umbau West stricken, dem Stadtquartier Rheinische Straße. Die Förderung fließt in viele Einzelmaßnahmen, u. a. in ein Quartiersmanagement.

Zurück zum Mittagstisch: Das Familienprojekt der Stadt Dortmund hatte einen Antrag an die Bezirksregierung Arnsberg gestellt, um an dem landesweiten Förderprogramm "Kein Kind ohne Mahlzeit" beteiligt zu werden. Innerhalb dieses Programms, zunächst auf zwei Jahre befristet, sollen Kinder, die eine Ganztagsschule besuchen, einen Zuschuss zum Mittagessen bekommen. 2400 Schüler profitieren in Dortmund - von 80 Grundschulen, zwölf Förderschulen, vier Haupt- und neun Gesamtschulen.

Die Fördergelder für das Schuljahr 2007/2008 werden in zwei Teilbeträgen ausgezahlt. Landesweit sind dies am 1. November 1,042 Millionen Euro und am 1. März 2008 in Höhe von 1,469 Millionen Euro. Die Zuschüsse kommen Kindern und Jugendlichen aus einkommensschwachen Familien zu Gute. Bis zum 30. September 2008 können die Schulträger für das Schuljahr 2008/2009 Anträge stellen. Jeder Schulträger erhält 200 Euro pro Schuljahr, sofern er sich ebenfalls an den Kosten beteiligt. Ein durchschnittliches Mittagessen schlägt mit 2,50 Euro zu Buche. Das Land steuert einen Euro pro Essen bei, wenn sich die Kommunen mit 50 Cent beteiligen. Somit bleibt für die Eltern im Schnitt ein Euro an Kosten übrig, was in etwa den Sätzen der ALG-II-Finanzierung entspricht. bö

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