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Kerzen endgültig erloschen

Die Filialkirche St. Albertus Magnus hat am Sonntag endgültig ihre Pforten geschlossen. Der Paderborner Weihbischof Dr. Karl-Heinz Wiesemann zelebrierte mit rund 100 Gläubigen den Schlussgottesdienst.

Mit der Entweihung verlor die Kirche ihren sakralen Charakter. Noch einmal wurde die Feier der Eucharistie in der Messe zelebriert, die über 70 Jahre Mittelpunkt des Gemeindelebens, zuletzt der kroatischen Mission, gewesen war.

Pastor Jörg Haselhorst verlas das erzbischöfliche Profanierungsdekret, aus dem hervor geht, dass die Kirche aufgrund "des baulischen Zustandes" aufgegeben werden muss. Daraufhin übergab der Weihbischof das Allerheiligste an Pastor Haselhorst, löschte das ewige Licht und blies die Altarkerzen aus.

Konkrete Pläne für die Nachnutzung des 1993 unter Denkmalschutz gestellten Gebäudes liegen derzeit nicht vor.

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