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Kinderoper wie ein Chamäleon

DORTMUND "Grottenhässlich" sei die Kinderoper, polterte Ratsherr Peter Kozlowski (SPD) beim Kulturausschuss. Für Christine Mielitz (nach ihrer Vertragsverlängerung Opernintendantin) eine herbe Enttäuschung, die aus ihrer Sicht die Spendenfreude trüben könnte.

Kinderoper wie ein Chamäleon

Neuer Baustein der Kulturarbeit für Kinder- und Jugendliche: die Kinderoper.

"Die sollen doch erst einmal abwarten, bis der Bau fertig ist", reagiert Harald Heinze, Vorsitzender des Fördervereins Kinderoper, auf die Verbal-Attacke. Denn eins steht fest: So, wie sich der Aluminium-Kasten zurzeit präsentiert, wird er nicht bleiben.

Kinder entscheiden

"Das Gebäude wird wie ein Chamäleon in jeder Spielzeit seine Farbe ändern", verrät Christine Mielitz. Welche Farben das sind, soll das Publikum - die Kinder - selbst entscheiden. Mintgrün, knallrot, dunkelblau mit Sternen, das waren die Favoriten einer ersten Umfrage. Wie die Farbe aufs Aluminium kommt, das will Mielitz noch nicht verraten: via Licht-Installation? Durch Graffitis? Es darf gerätselt werden. Viel Raum für die Phantasie lässt auch der Hinweis auf einen "Zaubergarten", der um die Kinderoper herum entstehen soll.

"Man sollte die Kinderoper betrachten wie ein Neugeborenes. Da lästert man doch auch nicht darüber, dass es noch gar keine Haare hat", vergleicht sie. "Die Kinderoper wird es geben. Dass wir das neben dem laufenden Betrieb geschafft haben, zählt."

Eröffnung in diesem Jahr

In den kommenden Tagen wird der Auftrag zum Einbau der Zuschauertribüne vergeben, anschließend folgt die "Funktionsanbindung": Wasser und Elektrik werden angeschlossen. Was die Finanzierung des rein durch Spenden finanzierten Baus angeht, zeigt sich Harald Heinze optimistisch: Noch 2007 soll der erste Vorhang hochgehen. Ursprünglich hatte das Theater gehofft, schon im September zu eröffnen.

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