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Prozess um „Ikea-Bande“ geht weiter

Kinderwagen-Trick: Angeklagte pokern weiter

Dortmund Die fünf mutmaßlichen Mitglieder der „Ikea-Bande“ pokern weiter. Auch am zweiten Verhandlungstag haben sie sich nicht zu ihrem angeblichen Kinderwagen-Trick geäußert - sehr zur Verwunderung der Richter.

Der angeklagten Familie (Vater, drei Söhne, Schwiegersohn) wird vorgeworfen, zwischen Juni 2016 und Januar 2017 täglich bei Ikea geklaut zu haben. Entweder im Dortmunder Indupark oder in Duisburg.

Die Waren sollen sie in einem Kinderwagen versteckt und so unbemerkt durch den Kassenbereich geschoben haben. Der Gesamtschaden soll sich auf rund 350.000 Euro belaufen.

Geständnisse werden wohl widerrufen

Nach ihrer Festnahme hatten einige der Angeklagten Geständnisse abgelegt. Im Prozess vor dem Essener Landgericht wollen sie diese aber nicht wiederholen. Im Gegenteil. Hans Reinhardt, einer der Verteidiger, hat bereits angekündigt, dass die Geständnisse wohl widerrufen werden sollen.

Kurios: Einer der wichtigsten Zeugen ist ebenfalls ein Familienmitglied. Er hatte die Diebstahlsserie damals offengelegt. Er soll am nächsten Verhandlungstag als Zeuge gehört werden.

Die Richter haben den Angeklagten bereits signalisiert, dass sie – sollten sie doch noch Geständnisse ablegen – mit Haftstrafen von bis zu fünf Jahren rechnen müssen.

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