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Kleinkind in letzter Sekunde gerettet

DORSTFELD Dramatische Sekunden bei einem Wohnungsbrand in der Karl-Funke-Straße: Im letzten Moment hat die Feuerwehr dort am Montag einem Kleinkind das Leben gerettet. "Als wir am Einsatzort ankamen, hielt die Mutter es bereits schreiend aus dem Küchenfenster. Über ihr drangen schwarze, heiße Rauchgase aus der Wohnung", berichtet ein Feuerwehrmann.

Blitzschnell brachten die Helfer den Leiterwagen in Stellung, andere bauten 12 Meter unter dem Fenster ein Sprungkissen auf. Glücklicherweise wurde es nicht benutzt - die 21-jährige Mutter und ihr Sohn (2) konnten in den Korb klettern und sofort mit einem Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht werden. Sie erlitten Verletzungen durch Rauchgas. Das Kleinkind muss dort vorsorglich stationär verbleiben.

Das Feuer war kurz vor 14 Uhr im Kinderzimmer ausgebrochen. "Als wir ankamen, brannte es lichterloh, die Mieter konnten nicht mehr in den Flur flüchten." Ob das Kleinkind das Feuer beim Spielen auslöste oder ein technischer Defekt Ursache war, war gestern noch unklar. Die Kriminalpolizei ermittelt.

Evakuierung

Wegen Rauchgasvergiftung musste zudem noch eine weitere Mieterin (32) mit ihren drei und sieben Jahre alten Söhnen im Krankenhaus ambulant behandelt werden. Die Feuerwehr konnte das Trio mit Hilfe von Fluchthauben durch den Flur in Sicherheit bringen. Zwei weitere Anwohner (38 und 46 Jahre) wurden vor Ort in einem Rettungswagen behandelt.

13 evakuierte Bewohner hielten sich vorübergehend in einem Bus der Feuerwehr auf. Nach Abschluss der Löscharbeiten konnten sie in das Haus zurückkehren.

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