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Knapp 2000 Studenten nutzen Leihräder

Studenten der TU Dortmund wollen mehr radfahren

Die Studierenden der Technischen Universität (TU) Dortmund sollen noch mehr radfahren - und sind auch bereit dazu. Einen Partner, der hilft, dieses Vorhaben umzusetzen, gibt es auch schon. Der Allgemeine Studierenden-Ausschuss (Asta) führt dazu Verhandlungen.

Dortmund

von Gaby Kolle

, 19.06.2018
Knapp 2000 Studenten nutzen Leihräder

Der Asta der TU Dortmund verhandelt mit dem Fahrradverleih-Dienst Metro-Rad-Ruhr über eine dauerhafte Kooperation. © Archiv

Wird die Studierendenvertretung der TU Dortmund eine dauerhafte Kooperation mit dem Fahrrad-Verleihdienst Metro-Rad-Ruhr eingehen? Um diese Frage ging es bei einer Urabstimmung, zu der die Studierenden Anfang Juni parallel zu den Parlamentswahlen aufgerufen waren. Eine große Mehrheit - 73,84% der Studierenden - sprach sich dafür aus.

Die Studierenden konnten bei der Urabstimmung auch schon auf Erfahrungen zurückgreifen. Testweise hatten sie seit dem 1. Februar noch bis zum 30. September die Möglichkeit, die Räder von Metro-Rad-Ruhr auszuleihen.

Positives Echo

Von Beginn an stieß dieses Angebot auf ein positives Echo. Bis Ende Mai meldeten sich rund 1920 Studierende an und liehen allein im Mai knapp 6100 Mal ein Rad aus.

Nach dem positiven Ergebnis der Urabstimmung führt der Asta nun Verhandlungen mit Metro-Rad-Ruhr über eine dauerhafte Kooperation. Sollte sie kommen, müssten alle Studierenden einen Aufschlag von bis zu 1,50 Euro pro Semester auf ihre Sozialbeiträge zahlen, auch wenn sie selbst nicht radfahren. Es handelt sich um einen solidarischen Aufschlag, mit dem die Freifahrten aller Studierenden finanzieren werden.

Unbegrenzt oft für je eine Stunde

Die Studierenden bekommen im Gegenzug die Möglichkeit, Räder unbegrenzt oft für jeweils eine Stunde lang auszuleihen. Zusätzlich werden vom Betreiber neue Stationen nach Wünschen der Studierenden auf dem Dortmunder Stadtgebiet aufgestellt. Der Asta erhofft sich davon, eine weitere Attraktivitätssteigerung des Angebots.

Asta-Sprecher Markus Jüttermann dazu: „Uns freut es natürlich besonders, dass die Studierenden das Testangebot erst sehr gut annahmen und dann auch noch mit einer solchen Mehrheit für eine dauerhafte Kooperation stimmten.“ Die Förderung des Radverkehrs bei Studierenden solle so deutlich voran gebracht werden.

Nachdem der Testbetrieb an der TU Dortmund gestartet war, zog auch die Studierendenvertretung der Fachhochschule (FH) Dortmund nach: Dort hat der Testbetrieb am 1. Mai begonnen. Die Urabstimmung unter den FH-Studierenden soll im Frühjahr 2019 folgen.