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Konzerte zwischen Ahnen und Hemden

Heute abend startet die Konzertreihe "mommenta" in der DASA. Zum siebten Mal bringt die Reihe Musik an ungewöhnliche Orte. Wir sprachen mit einigen Gastgebern.

Tido zu Inn- und Knyphausen öffnet nicht für jeden seine Privaträume. Kein Wunder: Der Mann, der den Titel "Freiherr" trägt, wohnt in Schloss Bodelschwingh. Dessen Kaminzimmer wird zum vierten Mal zum Konzertsaal. "Mich interessiert die Idee, Musik in intimer Umgebung zu zeigen", sagt der Klassik-Fan. Für das Konzert mit Sopranistin und Laute räumt er einige Möbel aus dem repräsentativen Kaminzimmer. Ahnen schauen von der Decke, wenn Bettina Pahn und Joachim Held am 2. Dezember dort alte deutsche Volkslieder singen. Angst, dass die Besucher im Schloss herumstöbern, hat er nicht: "Wir schließen alles ab."

Das Mathematiker-Ehepaar Ivo Fusek und Lidmila Fusková hat ein Haus, einen Flügel und liebt Musik - damit hatten die beiden für den veranstaltenden Verein MOMM alle Bedingungen erfüllt. "Wir lieben Kammermusik und freuen uns darauf!", sagt Ivo Fusek. Etwa 35 Zuhörer werden am 11. November sein Wohnzimmer stürmen - "so viele hatten wir noch nie zu Gast." Kleine Konzerte gab es dagegen schon: Mutter und vor allem Tochter spielen Klavier.

Herrenausstatter Georg Leist lässt sein Geschäft am Samstag, 20.10. bis nach 20 Uhr geöffnet: Dann tritt zwischen Anzügen und Hemden das Forseti Saxophonquartett auf. "Der Laden war früher eine Tankstelle, er ist wie eine Halle und hat eine gute Akustik", sagt Leist, der selbst Gitarre spielt. Wird er seine Ware in Sicherheit bringen? "Nein, ich habe da gar keine Bedenken." pin

www.mommenta.de

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