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Konzerthaus eröffnet Spielzeit

DORTMUND Mit einem "Zeitinsel"-Festival zu Ehren von Jean Sibelius beginnt für das Konzerthaus die neue Saison. An fünf Tagen unternehmen finnische, baltische und deutsche Künstler eine Reise quer durch das Schaffen des finnischen Nationalkomponisten.

Konzerthaus eröffnet Spielzeit

Das Quartett "Meta4" gilt als eines der besten in Finnland. Am 18. September sind die Musiker in Dortmund zu Gast.

"Eine Zeitinsel ist der passende Ort für Jean Sibelius, einen Komponisten, für den man nur schwer einen Platz finden kann", sagt Intendant Benedikt Stampa. Die "Zeitinseln" im Konzerthaus bieten mehr als nur Konzerte. "Die Leute lernen die Komponisten kennen, und beginnen, sich für die Musik zu begeistern", weiß Stampa aus Erfahrung. "Oft werden die großen Komponisten nur auf ihre großen Werke reduziert. Dabei haben sie weitaus mehr geschaffen."

Das gilt in besonderem Maße für Jean Sibelius. Dessen sinfonische Dichtung "Kullervo" legte 1892 den Grundstein für die finnische Musik - und ist hier kaum bekannt. "Länder wie Großbritannien oder die USA sind da viel weiter", weiß Stampa. "Deshalb wollen wir versuchen, mit unserem Stil in Dortmund einen Platz für solche Komponisten zu schaffen." 4000 verkaufte Abos geben dem Intendanten Recht.

Den Auftakt zum Sibelius-Festival macht am 18. September das finnische "Meta4"-Quartett. Die Musiker gelten in ihrer Heimat als das beste, was die Streichmusik zu bieten hat. Antti Siirala führt die "Zeitinseln" und gleichzeitig auch die Reihe "Junge Wilde" einen Tag später fort, bevor am 20. September, dem 50. Todestag Sibelius', der estnische Männerchor unterstützt vom Tampere Philharmonic Orchestra "Kullervo" zum Besten gibt. Einen Tag später steht das Solokonzert des Männerchors an, bevor das Gewandhausorchester Leipzig das Festival am 22. September beschließt.

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