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Kritik an Klinik-Finanzierung

DORTMUND Auf scharfe Kritik stoßen in der Dortmunder Politik die Pläne des Landes zur Krankenhaus-Finanzierung mit einer Umstellung der Investitionsförderung. Eine Folge wäre, dass in diesem Jahr keine Fördermittel für das geplante OP-Zentrum des Klinikums fließt.

Kritik an Klinik-Finanzierung

Das Klinikum Dortmund leidet unter den neuen Krankenhaus-Finanzierungsplänen des Landes.

"Verärgert und entsetzt", äußert sich darüber die Dortmunder CDU-Fraktion. Damit würde das finanziell ohnehin stark angeschlagene Klinikum vor noch größeren Problemen stehen, fürchtet Fraktionschef Frank Hengstenberg. Für die Dortmunder CDU-Fraktion ist die Umstellung der nordrhein-westfälischen Krankenhausfinanzierung von einer Investitionsförderung hin zu einer Baupauschale der völlig falsche Weg.

„Eine Gießkannenförderung setzt keine Schwerpunkte und hilft keinem Krankenhaus wirklich“. Überraschender Kurswechsel Der Kurswechsel des Gesundheitsministers kommt für Frank Hengstenberg völlig überraschend. Noch vor kurzer Zeit habe Minister Laumann ihm persönlich zugesichert, dass die 20 Millionen Landesmittel noch in diesem Jahr nach Dortmund fließen werden.

Die mit dem Bau verbundenen jährlichen Kosteneinsparungen in Höhe von 4,5 Mio. Euro hätten das Klinikum einen großen Schritt aus ihrer bisherigen Finanzmisere führen können.

Auch Daniela Schneckenburger, Landesvorsitzende der Grünen in NRW und Aufsichtsratsmitglied im Klinikum Dortmund meint: „Laumanns Pläne sind verheerend für alle Kliniken, die ihre Bauten modernisieren wollen und müssen, weil sie mit dem Fortschritt der Medizin Schritt halten müssen."

Ein Beitrag zur Ehrlichkeit der Debatte wäre, wenn die CDU in Dortmund genauso viel Druck auf ihren Gesundheitsminister ausüben würde, seinen Beitrag zur Sanierung des Klinikums zu leisten, wie auf die Beschäftigten des Klinikums.“

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