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Lehrer kommen im Februar

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Schülersprecher NejirvanDjato (16) konnte kaum mehr stillhalten, als er endlich vor dem Rathaus und den Politikern stand: "Es gibt kein Essen, keine ordentliche Toilette, und es ist alles verschmutzt", sagt er. Er will einfach nicht mehr warten. Er wird es aber müssen, auch wenn gestern am Rand der Sitzung ein Essens- und Getränkeautomat auf dem Schulgelände als eine schnelle Lösung vorgeschlagen wurde. Entscheidend aber ist, ob nun tatsächlich Geld für bauliche Maßnahmen im neuen Haushalt eingestellt wird. Nächsten Monat beschäftigt sich der Schulausschuss erneut mit der Schule: Dann in nicht öffentlicher Sitzung. Es geht um die Ergebnisse der Qualitätsanalyse, die Stadträtin Waltraud Bonekamp am liebsten abwarten wollte, um einen "Schnellschuss" zu verhindern. Der Ausschuss folgte aber dem Vorsitzenden Hermann Diekneite, der mit Beschlüssen heute "ein Zeichen setzten wollte". Stinksauer waren Schulfpflegschaftsvorsitzender Stefan Dautoski und seine Stellvertreterin Türkan Kocak: "Wir kommen hier mit Schülern hin, die dem onstrieren, weil sie mittags keine Gelegenheit haben zu essen, und hier sitzen die Politiker und legen sich belegte Brote auf den Teller."

Mehr Lehrer

Ganz genau 785 Unterrichtsstunden fallen jede Woche an den insgesamt 14 Gymnasien aus (RN berichteten). Vor allem betroffen sind das Leibniz-, das Reinoldus-Schiller-, das Max-Planck- und das Stadt-Gymnasium. Der Hilferuf ließ den Ausschuss einen Vertreter der Arnsberger Bezirksregierung herbei zitieren. Ergebnis der Erklärungen von Christian Salomon: Man habe alles getan, was machbar sei (Versetzungen verzögert, Vertretungen ohne Staatsexamen eingesetzt). Durchhalten müsse man bis Februar. Dann sei er guten Mutes, dass die Gymnasien ihre Lehrer bekämen. blf

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