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Leinenzwang löst immer mehr Ärger aus

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Höchsten Das Thema "Leinenzwang für Hunde in den Waldgebieten" zieht immer weitere Kreise. Jetzt gehen Hundebesitzer rund um das Niederhofer Holz auf die Barrikaden. Der Grund hierfür ist, dass durch eine geplante Neureglung in den Waldgebieten in Dortmund (wir berichteten) die Befürchtung besteht, dass die Vierbeiner in naher Zukunft das Niederhofer Holz nur noch angeleint betreten dürfen. "Wir fühlen uns von den Politikern übergangen", sagt Konstanze Rebinski, die wie viele andere Hundebesitzer aus Berghofen, Wellinghofen, Höchsten oder Holzen die breiten Wege im nahen Wald nutzt, um ihrem Hund etwas Auslauf zu gönnen.

Initiative

Und damit das auch so bleibt, haben sich die Hundefreunde auf dem Höchsten zu einer Initiative zusammengeschlossen und wehren sich zum einen gegen die geplante Umwandlung des Niederhofer Holzes in ein Naturschutzgebiet,

zum anderen gegen den geplanten Leinenzwang.

"Das Miteinander zwischen den Hunden, Joggern oder auch Mountainbikern klappt hier", so eine Anwohnerin, "und das schon seit Jahrzehnten. Wir wollen einfach, dass alles so bleibt, wie es ist." Und über 1500 Bürger im Dortmunder Süden teilen bislang diese Meinung. Ob Hundehalter oder nicht.

Bezirksvertretung

In den Geschäften in Wellinghofen und auf dem Höchsten lagen Unterschriftenlisten aus, ebenso in den Restaurants an der Wittbräucker Straße. Sauer sind die Hundehalter auf dem Höchsten auch über die Auswahl der "Ausnahmewaldgebiete", in denen auch in Zukunft der Hund auf den Wegen frei laufen darf. So wähle man zum Beispiel mit der Bittermark ein Waldgelände, in dem Senioren aus dem nahen Augustinum, Laufgemeinschaften und Mountainbiker die Natur genießen. Das Niederhofer Holz hingegen sei nicht so stark frequentiert.

Am 23. Oktober, in der nächsten Sitzung der Bezirksvertretung Hörde, wollen die Hundebesitzer die Unterschriftenlisten an die Politiker überreichen - und noch weitere sammeln. Damit auch in Zukunft die Hunde ihren Auslauf im Niederhofer Holz genießen können. jöb

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