Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung
Anzeige

Liebestolles Känguru muss woanders sein Glück suchen

Känguru Speedy hat den Zoo Dortmund verlassen

Dieser Weggang dürfte im Kängurugehege des Dortmunder Zoos für traurige Gesichter bei den Weibchen sorgen: Das liebestolle Felsenkänguru Speedy hat Dortmund am Donnerstagmorgen verlassen und wird zukünftig in Madrid durchs Gehege springen. Sein Fortpflanzungsdrang ist ihm zum Verhängnis geworden.

Dortmund

von Michael Nickel

, 07.06.2018
Liebestolles Känguru muss woanders sein Glück suchen

Speedy wird in Zukunft in Spanien leben. © Dieter Menne

Im August 2015 war Speedy vom Förderverein „Kinder und Zoo Dortmund“ in Eigenregie aus dem Berliner Tierpark ins Ruhrgebiet gebracht worden, um in das ebenfalls vom Verein finanzierte neue Gehege einzuziehen. Zunächst musste Speedy aber in Quarantäne, im Mai 2016 durfte er schließlich zu den Känguru-Weibchen. Und machte dort seinem Namen alle Ehre.

Liebestolles Känguru muss woanders sein Glück suchen

Das Felsenkänguru Speedy wurde im August 2015 aus dem Berliner Tierpark geholt. © Menne Dortmund (Archiv)

Speedy hat für viel Nachwuchs im Zoo gesorgt

Seitdem hat Gelbfuß-Felsenkänguru Speedy - gut zu erkennen an der Einkerbung am rechten Ohr - sein Bestes getan, um seine Art am Leben zu erhalten. Mit so ziemlich allen Weibchen im Gehege. Er ist stolzer Vater von fünf Dortmunder Kängurus. Genau das ist ihm jetzt aber zum Verhängnis geworden.

Liebestolles Känguru muss woanders sein Glück suchen

Speedy ist an der Einkerbung am rechten Ohr gut zu erkennen. © Dieter Menne (Archiv)

Denn damit wieder frische Gene zur Fortpflanzung in den Dortmunder Zoo kommen, muss Speedy nach Madrid. Ein Nachfolger steht aber schon bereit. Das neue Männchen fürs Gehege wird aus einem Land kommen, in dem die Liebe groß geschrieben wird: Frankreich.

Wann der Nachfolger ins Ruhrgebiet kommt, steht aber noch nicht fest.