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Loch im Stadtsäckel

Hiobsbotschaft für Dortmund: Wegen der WestLB-Krise wird die Sparkasse voraussichtlich deutlich weniger Steuern für 2007 an die Stadt zahlen.

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Nach Informationen unserer Zeitung muss Kämmerin Dr. Christiane Uthemann im schlimmsten Fall 9,2 Mio. Euro abschreiben. Vorausgesetzt: Die Sparkasse muss tatsächlich 23 Mio. Euro zur Stützung der WestLB aufbringen. Das würde die Gewinne des heimischen Kreditinstitutes wie Butter in der Sonne schmelzen lassen.

OB Gerhard Langemeyer, der auch Verwaltungsratsvorsitzender der Sparkasse ist, wollte sich auf Anfrage dazu nicht näher äußern. Er habe keine Lust "sich an Spekulationen zu beteiligen und erfundene Zahlen zu kommentieren".

Mögliche Steuerausfälle in Millionenhöhe scheinen Langemeyer (noch) nicht um seine Nachtruhe zu bringen. "Wir müssen erst einmal abwarten, wie hoch das Defizit der WestLB ausfällt." Erst dann könne man sagen, wie viel Geld die Sparkasse aufbringen müsse, um die Landesbank zu stützen. Klaus Steenweg, Leiter des Bereichs Kommunikation der Sparkasse, stieß am Mittwoch in das gleiche Horn. Noch gebe es keine verlässlichen Zahlen. Dass sich die Geldspritze an die WestLB für alle Kommunen auswirke sei aber sicher.

Kämmerin Dr. Christiane Uthemann, die etwas über die möglichen Folgen für die Stadt Dortmund hätte sagen können, war gestern nicht zu erreichen.

Nach wie vor in Stein gemeißelt bleiben die Worte von Sparkassenchef Uwe Samulewicz. Danach hat die WestLB-Krise für Kunden und Mitarbeiter der Bank mit dem roten "S" keine Auswirkungen. Das gelte auch für die Sponsoring-Aktivitäten: "In diesem Bereich sind keine Kürzungen geplant." ar

Siehe Titelseite

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