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"Lotsenboot" der Senioren strahlt in die Umgebung

Kein Preisgeld, aber viel Ehre - NRW-Minister Armin Laschet hat die Seniorenbüros in der vergangenen Woche mit dem ideellen Robert-Jungk-Preis ausgezeichnet. Die von der Stadt und den Verbänden der Freien Wohlfahrtverbände getragenen Büros dürfen sich als vorbildliches Zukunfsprojekt gewürdigt wissen, das Vorbildfunktion hat. Sozialdezernent Siegfried Pogadl zeigte sich denn auch stolz darüber, "dass man mit einer solchen Initiative überregional wahrgenommen wird".

Besonders erfreulich an der Auszeichnung: Die Seniorenbüros erfahren diese Ehre bereits im zweiten Jahr nach ihrer Gründung. Reinhard Pohlmann von der Stadt: "Wir wollen damit den demografischen Wandel schwungvoll begleiten und mit gutem Beispiel für andere Kommunen vorangehen."

Seniorenbüros - es gibt sie in allen zwölf Stadtbezirken. Sie sind als Anlauf- und Beratungsstelle für ältere Menschen und deren Angehörige konzipiert, die im Alter ihr tägliches Leben nicht mehr alleine bewältigen können.

Neben Fachinformationen geht es darum, im Einzelfall passgenaue Hilfe zu organisieren. Die Seniorenbüros sind quasi die "Lotsenboote" im oft überschaubaren Meer diverser Angebote. Außerdem organisieren die Mitarbeiter der Stadt und der Verbände "runde Tische für Altenhilfe" in den Bezirken. Dabei geht es darum, mit Anbietern von Altenhilfe und Pflegediensten, mit Polizei und Wohnungsbauunternehmen, etc. nach und nach ein gemeinsames Netzwerk für Altenhilfe aufzubauen.

Besonderer Schwerpunkt der Arbeit in einigen Bezirken ist die Verbesserung des Zugangs zur Altenhilfe für Menschen mit Zuwanderungsgeschichte. Dieser Aspekt war mit ausschlaggebend für die Verleihung des Preises. jöh

Der Robert-Jungk-Preis ist nach dem verstorbenen Zukunftsforscher Robert Jungk benannt. Die Seniorenbüros zählen in diesem Jahr zu den 19 Preisträgern bei 180 Bewerbern. Infos zu den Büros unter Tel. 50-2 25 05.

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