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Madrigale und Motette

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. . . Oliver Wille (Foto), Violinist beim Kuss-Quartett, das am Donnerstag im Konzerthaus auftritt. Von der Carnegie Hall bis zur Berliner Philharmonie sind die Vier weltweit unterwegs.

Wo kommt der Name her?

Wille : Unsere erste Geigerin heißt Jana Kuss, das ist schon alles. Deshalb hat sie aber keinerlei Sonderrechte ... Wir haben uns schon mit 14 Jahren, zu Schulzeiten, gegründet und hatten damals keinen Namen. Als wir einen brauchten, fanden Kollegen, dass Kuss-Quartett schön klingt und einfach zu merken ist.

Ihr Programm ist eine interessante Mischung aus alter und neuer Musik ...

Wille : Wir haben uns gefragt, welche Vierstimmigkeit es eigentlich vor Haydn und Bach gab. So sind wir auf die Madrigale und Motetten des Renaissance-Komponisten Orlando di Lasso gestoßen. Wir haben dann im 20. Jahrhundert nach Stücken gesucht, die harmonisch genau so überraschend sind, in denen aber auch choralartig komponiert wurde. Strawinsky etwa assoziiert einen gregorianischen Choral im letzten seiner drei Stücke.

Wie kommt das beim Publikum an?

Wille : Wir treffen mit dem Programm auf offene Ohren, aber manchmal ist es auf dem Papier schwierig durchzusetzen, die Idee ist vom Hören geleitet. Natürlich spielen wir auch gern Programme mit Haydn, Mozart und Beethoven, das ist auch manchmal eine Wohltat neben diesen etwas verrückten Konzepten. Aber wir hoffen, den zuweilen und zu Unrecht verstaubten Ruf von Quartetten damit etwas zu entlüften.

25.10., 20 Uhr, Brückstr. 21, Einheitspreis 16,50 .

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