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Besuch am Set

Mario Adorf dreht zwei Wochen lang in Dortmund

DORTMUND Schwarzer Hut, weißes Haar. „Das ist doch...“, raunt eine Frau mit Koffer, stockt und starrt. Das ist doch? Genau, Mario Adorf. Einer der letzten großen Charakterköpfe des Deutschen Films. Zwei Wochen lang dreht der Ausnahmeschauspieler in Dortmund.

Mario Adorf dreht zwei Wochen lang in Dortmund

Mit einem großen Team wurde die Szene mit Mario Adorf am Dortmunder Airport gedreht.

Die Reisenden am Dortmunder Flughafen wurden am Montag, ohne es zu wissen, Teil einer Filmkulisse. Kameras, Mikrophone und aufgeregte Menschen mit Kopfhörern auf den Ohren und Klemmbrett unter dem Arm. Mitten drin im Gewusel – Mario Adorf. Die Ruhe hat einen Namen. „Ich hab‘ keinen Stress.“ Sagt‘s und nippt während einer Drehpause am Flughafen-Imbiss an einem Espresso.

 Er ist der Hauptdarsteller. Im Film „Lonely U“ und am Filmset sowieso. Ein Satz, ein Lächeln – die Filmcrew und die komplette Journalistenschar liegen ihm zu Füßen. Ihm, dem Mann, der trotz seines Alters mehr Charme hat als zwei Busladungen voller knackiger Jungschauspieler.

Mario Adorf drehte am Dortmunder Flughafen

Der große Mario Adorf drehte in Dortmund.
Wir trafen Adorf am Rande der Dreharbeiten zum Streifen  "Lonely U"
Adorf nahm sich Zeit für ein kurzes Gespräch mit der Presse...
...er trank einen Espresso und sprach über seine Rolle.
Im Film spielt Adorf einen alternden Schauspieler.
Hier Aufnahmen der Dreharbeiten.
Mit einem großen Team wurde die Szene mit Mario Adorf am Dortmunder Airport gedreht.
Es dauert nicht lange, dann ist der Schauspieler umringt von Presse und Bewunderern.
Auch dieser Mann erhält ein Autogramm von Adorf.
Kurze Pause - mario Adorf erholt sich in der Halle des Flughafens.
Adorf bei den Dreharbeiten zu "Lonely U".
Ein Moment der Ruhe für Schauspieler Mario Adorf.
Mario Adorf drehte am Dortmunder Flughafen für einen Film - Eindrücke von den Dreharbeiten.

„Ach ja, ein Cornetto zum Espresso, das wäre fein“, sagt der Grande Senior des deutschen Film und schon springt Produzent Herbert Schwering zurück zum Tresen. Die Dortmunder sagen Hörnchen statt Cornetto. 

  81 Lebensjahre haben sich in das Gesicht des Halbitalieners eingegraben. Sie erzählen Geschichten von einem Leben als Frauenmagnet, von einem Leben mit Schauspielrollen zwischen gutmütiger Nazi („Die Blechtrommel), kultigem Provinzfabrikant („Kir Royal) und Patriarch („Der große Bellheim“) und Geschichten, von denen die Öffentlichkeit nie etwas erfahren wird.„Ich halte Distanz“, sagt Mario Adorf und beißt in das Hörnchen. Der Mann mit dem weißen Haar und dem weichen Blick, der seinem Gegenüber ein Gefühl der Nähe vermittelt, spricht von der Distanz zu seiner Rolle im Kinofilm „Lonely U“. Es ist die Geschichte eines alternden Schauspieler, die Geschichte eines Manns, der auf sein Leben zurückblickt. „Die Parallelen sind Zufall.“

 Kein Zufall ist indes der Name des Films von Regisseurin Lola Randl, der im kommenden Frühjahr Premiere feiern soll. Das „U“ ist eine bewusste Anspielung auf das Dortmunder U. „Die Stadt eignet sich super als Kulisse für unsere Geschichte“, sagt Produzent Herbert Schwering und erzählt vom U-Turm, vom Hotel Unique und dem Café Balke, wo die Filmcrew noch ihre Kameras auspacken wird.  Mehr als 200 Filme hat Mario Adorf bereits gedreht. Nun also Dortmund. „Eine Premiere“, sagt er, verzieht die Mundwinkel zu seinem berühmten süffisanten Lächeln, dessen Wirkung bewusst ist. „Dortmund – eine tolle Stadt.“ So lautet eine Textzeile seiner Filmfigur. „Nach den Dreharbeiten werde ich das sicher auch als Privatmensch sagen.“ Adorf weiß, was Menschen hören wollen.

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