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Meat Loaf lebt von seinen Begleitmusikern

DORTMUND Meat Loaf brauchte am Donnerstag etwa eine Stunde, um die zu gut drei Vierteln gefüllte Halle 1 hinter sich zu bringen - danach war's zwar immer noch nicht durchweg überragend, aber okay.

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Meat Loaf lebt von seinen Begleitmusikern

Kameras waren in der Westfalenhalle nicht erlaubt, daher müssen wir uns hier mit einem Archivbild von einem Konzert in Mannheim aus dem Jahre 2006 begnügen.

Vor den drei riesigen Senkrecht-Bannern mit den Meat-Loaf-typischen Fantasy-Motiven, bestehend aus scharfzähnigen feuerspeienden Drachen, nahm sich die 60-jährige Rocklegende in weißem über der schwarzen Hose getragenen Hemd und dunkler Glitzer-Weste für seine Verhältnisse fast schlicht aus. Den einzigen Farbtupfer bildete ein rotes Fähnchen am Mikro-Ständer.Funke ließ lange auf sich warten Und so wollte der Funke bei den ersten sehr harten Songs aus dem neuen "Bat out of hell III"-Album zunächst nicht recht aufs Publikum überspringen. Das tat er erst bei seinem wohl bekanntesten Song "You took the words right out of my mouth", als die Halle spürbar in Wallung geriet und zeitweise das Singen selbst übernahm.Erotische Gesangsschlachten       Meat Loaf - diese Meinung war von vielen Besuchern nach dem etwa zweistündigen Konzert zu hören - hat seine beste Zeit hinter sich. In Dortmund waren oft jene Songs die Höhepunkte, in denen seine Begleitmusiker wie der hervorragende Saxophonist wichtige Parts übernahmen - und natürlich die stimmgewaltige Sängerin mit Sexappeal Aspen Miller. Ihre zum Teil deftig erotischen Gesangsschlachten mit dem Schwergewicht wie in "Paradise by the Dashboard Light" oder - als Zugabe - "I would do anything for Love" gehörten zum wohl besten an diesem Abend. Meat Loaf selbst hat nicht mehr die Stimmbandbreite vergangener Jahre, und auch seine gesamte Körperhaltung (er sang die meisten Songs in einer merkwürdigen Hockstellung) wirkte nicht mehr wirklich cool.... und trotzdem Trotz aller Kritik: Die Fans seiner Brachialmusik werden sich nicht über einen verlorenen Abend geärgert haben.                

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