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Mehr Grün in die Innenstadt

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Mehr Grünflächen in die Stadt - eine Botschaft aus fachkundigem Mund, mit der sich die Politik künftig stärker beschäftigen will. Prof. Dr. Lothar Finke, ehemals Lehrstuhl-Inhaber an der Fakultät für Raumplanung der Universität und Vertreter des Landschaftsbeirats, brachte damit gestern im Ausschuss für Stadtentwicklung die Debatte um eine Verbesserung des Stadtklimas auf den Punkt.

Angestoßen wurde die Diskussion durch den vom Rat überwiesenen Antrag von SPD und Grünen zu "Kommunalen Strategien für den Klimaschutz". Die reichen von der Forderung, dass die Stadt und ihre Töchter künftig nur noch Ökostrom beziehen sollen bis zur Verbesserung des Stadtklimas (wir berichten). "Zu unkonkret", fanden Thomas Pisula (CDU) und Thomas Gerber (FDP/Bürgerliste). Abhilfe schuf Prof. Finke. Sein Rat: Man müsse für eine stärkere Durchgrünung der Stadt sorgen, weil nur so etwa eine Überhitzung der Innenstädte gebremst werden könne.

Zustimmung vom ehemaligen Raumplanungs-Studenten und jetzigen Stadtdirektor Ullrich Sierau. "Die Zeichen der Zeit sind von uns aber früh erkannt worden", betonte er. So habe man bei der Neufassung des Flächennutzungsplans Freiraum-Achsen berücksichtigt und trage den Erkenntnissen auch mit der Gestaltung der Phoenix-Areale und des Emscher-Landschaftsparks Rechnung. Jetzt kann sich die Verwaltung nach der Verabschiedung des Antrags mit rot-grüner Mehrheit weitere Gedanken zum Thema Stadtklima machen.

Einige Punkte des Antrags fanden dabei auch die Zustimmung von CDU und FDP/Bürgerliste. "Wir teilen das grundsätzliche Anliegen für mehr Klimaschutz", hob CDU-Umweltexperte Pisula hervor. Kritik gab es dagegen an einzelnen Forderungen etwa zur Entwicklung eines Quartiers für autoarmes Wohnen.

Heute diskutiert der Immobilien-Ausschuss über weitere Bestandteile des Antrags - etwa zu strengen Energiestandards für städtische Gebäude und die grundsätzliche Umstellung der Verwaltung auf Ökostrom. Oli

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