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Multikulti auf der Münsterstraße

Bunt, laut, lebendig, fröhlich und eng war das neunte Münsterstraßenfest, zu dem der Ausländerbeirat und 50 Initiativen und Vereinen unterschiedlicher Kulturen am Samstag in die Nordstadt eingeladen hatte.

Der Platz sprühte vor Leben und kultureller Vielfalt. "Ein richtig schönes, friedliches Miteinander - Integration, wie ich sie mir vorstelle", schwärmte Barbara Heinz vom Vorstand des Ausländerbeirats. "Die Vielfältigkeit des Programms zeigt, dass die Identität der Menschen an ihrer Kultur hängt. Das dürfen wir ihnen auf keinen Fall nehmen."

Von Streetdance-Hiphop über kurdische Folklore, von ukrainischen Volksliedern und Battel-Rappern bis zu koreanischem Fächertanz reichen die Vorführungen, die die Kulturgruppen auf der Bühne präsentieren. "Wir zeigen unsere Tänze, damit jeder unsere Kultur kennen lernt", sagt die 13-jährige Mittänzerin Fatma am Stand des deutsch-kurdischen Kulturvereins.

Dass Türken und Kurden sich nicht nur politisch, sondern auch in der Kochkunst unterscheiden, konnte jeder schmecken, der Truthahnspieße und Börek am kurdischen Stand mit Spezialitäten wie Köfte, Kürdan Kebap (Linsen mit Weizengrütze) und Baklava (Blätterteig mit Honig) am türkischen Stand des Anadolu Moschee Vereins probiert. An anderen Ständen gab es landestypische Handarbeit oder Infos über Bildungs- und Begegnungsstätten, Kulturvereine und Integrationsförderung.

"Hier funktioniert das Miteinander", lobte Adem Sönmez, Vorsitzender des Ausländerbeirats. "'Gemeinsam in Vielfalt - zuhause in Dortmund' ist das Leitbild der Stadt. Dafür ist das Münsterstraßenfest ein gutes Beispiel", ergänzt der zweite Vorsitzende Emre Gülec. het

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