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Nach zehn Jahren kam Hilfe vom Bezirksvorsteher

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Eving Als Horst Griese am Montag aus dem Fenster seines Hauses am Süggelberg 17 schaute, traute er seinen Augen nicht. Das Tiefbauamt war tatsächlich angerückt, um endlich mit dem Ausbau der Straße zu beginnen: Fast zehn Jahre nachdem die schmucken Häuser in der Vorzeigesiedlung gebaut wurden (RN berichteten).

Solange mussten die Evinger über Geröllpisten stolpern, durch Dreck, Pfützen und Schneematsch waten. Der Projektentwickler ist in dieser Zeit pleite gegangen, die Anwohner fühlten sich hingehalten und vertröstet, alles Bitten und alle Beschwerden verhallten - auch bei der Stadt. Der dort zuletzt genannte Ausbautermin - Jahreswende 2005/2006 - ist nun auch schon wieder um 22 Monate überschritten.

Auf Anfrage unserer Zeitung konnte Bezirksvorsteher Helmut Adden nur noch mit dem Kopf schütteln. Er sah sich entsetzt vor Ort um, holte sich ebenfalls nasse Füße und meinte: "Das ist ein Unding." Seiner Hartnäckigkeit und Vermittlung ist es zu verdanken, dass es nun endlich doch los geht. "Das Tiefbauamt erledigt die Arbeiten am Süggelberg, bezahlt wird das zunächst aus einer Bürgschaft, die der Essener Bauträger seinerzeit hinterlegen musste," erklärt Adden.

Noch ca. ein Jahr müssen dagegen die Anwohner des Dieckmann- und Klütingweg auf einigermaßen begehbare Straßen warten. Es mache keinen Sinn, mit dem Ausbau zu beginnen, bevor Dogeplan nicht mit dem Bau der letzten Häuser fertig sei, erfuhr der Bezirksvorsteher. fro

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