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"Nachfrage ist riesengroß"

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Brackel Die Anzahl der Wohnmöglichkeiten in Dortmund wird stetig größer - auch im Stadtbezirk Brackel:

Neben dem Wohnpark Hohenbuschei am alten Kasernengelände sind nun auch die ersten Erschließungsmaßnahmen an der alten Stadtgärtnerei, Leni-Rommel-Straße, für rund 85 Grundstücke auf 16 Hektar abgeschlossen. Der Bebauungsplan BR 149 sieht hierbei sowohl freistehende Eigenheime (400 qm) als auch Doppelhaushälften (300 qm) vor.

Stadtdirektor Ullrich Sierau und Bezirksvorsteher Karl-Heinz Czierpka besichtigten nun das Gelände. "Dieser Stadtbezirk trägt in der Tat dazu bei, dass die Einwohnerzahl konstant bleibt. Hier findet man wohl alles, was die Menschen mögen. Es kommen immer mehr Bürger von außerhalb hinzu, die hier bereits arbeiten oder einfach nur shoppen gehen", überlegte Sierau.

Im Mai 2006 - nach Betriebsende der alten Stadtgärtnerei - wurden zunächst die großflächigen Gewächshäuser abgerissen. Dann wurden die Straßen- und Kanalbauarbeiten zur Erschließung des Geländes begonnen, um diese dann planmäßig im Juni 2007 abzuschließen. Die Kosten der Maßnahmen belaufen sich in der Summe auf etwa 1, 77 Millionen Euro. Von den Grundstücken wurden bereits 23 an einen Bauträger veräußert. Die restlichen 62 Flächen können individuell verkauft werden. 50 Prozent sind bereits vergeben. Im gesamten "Wohnpark Stadtgärtnerei" hat man sich zum Bau von so genannten KFW-60-Energiesparhäuser als Beitrag zum Klima- und Umweltschutz entschlossen.

"Wer jetzt denkt, dass das den Absatz schmälert, irrt. Das Gegenteil ist der Fall, die Nachfrage ist riesengroß. Die Preise sind ebenfalls angepasst und liegen bei 240 bis 260 Euro pro Quadratmeter", berichtete Bodo Schneider, stellvertretender Amtsleiter und Leiter des Geschäftsbereiches Wohnen und Gewerbe.

An verschiedenen Stellen des Geländes gibt es Versickerungsbecken für das Regenwasser. Unter diesen Becken sitzen Instrumente, die das Wasser sammeln und bei Bedarf peu ? peu wieder abgeben können.

Dr. Christian Falk vom Tiefbauamt erklärt: "Dadurch gehen wir ökologisch mit diesem Wasser um, da wir die Kanalisation fast völlig verschonen. Wenn es zu katastrophalen Güssen kommen sollte, ist ein Notüberlauf eingerichtet. In 99,9 Prozent der Fälle ist dieser aber noch nie benötigt worden." Läm

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