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Neuer Riese im Visier

Die Umzugskisten sind gepackt. Bis Anfang September werden die letzten Mieter das alte Bürohaus an der Ecke Semerteichstraße/B 1 verlassen - um Platz zu machen für ein neues Bürohochhaus.

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18 Etagen soll der "Westfalentower" haben, vier Etagen weniger als in den ursprünglichen Überlegungen. So steht es im Bauantrag, den Investor und Projektentwickler KPE in der vergangenen Woche beim Bauordnungsamt eingereicht hat. Die Abrissgenehmigung für den Altbau hat KPE bereits seit knapp vier Wochen auf dem Tisch. Nach Vorarbeiten könnten damit Mitte September die Abrissbagger anrücken. Rund acht Wochen sollen die Abrissarbeiten dauern. Damit könnte bereits Mitte November der Neubau starten - vorausgesetzt die Baugenehmigung liegt nach erneuter politischer Beratung des Projekts bis dahin vor. Immerhin hatten die Ratsfraktionen und auch der Gestaltungsbeirat zuletzt schon grundsätzliche Zustimmung signalisiert.

Nach dem Entwurf des Frankfurter Büros Köhler.Architekten sollen auf dem Eckgrundstück wie berichtet ein sechsgeschossiger Baukörper entlang der Semerteichstraße, ein viergeschossiger Bau und ein Hochhaus mit 18 Etagen entstehen. Die Zahl der Stellplätze in der Tiefgarage ist auf Wunsch der Politik von 270 auf 390 aufgestockt worden. Der gesamte, rund 72 Mio. Euro teure Komplex bietet rund 22 000 Quadratmeter Bürofläche, vermietbar voraussichtlich ab August 2009. Bis dahin soll der Westfalentower inmitten von viel Grün nach 20 Monaten Bauzeit stehen.

Noch offen ist, wer in den neuen Büroturm einziehen wird. Im Gegensatz zu vielen anderen Entwicklern will KPE mit dem Bau ohne eine hohe Vorvermietungs-Quote starten. Es gebe aber vielversprechende Gespräche mit Interessenten.

Nicht zuletzt hatten auch die Dortmunder Wirtschaftsförderer darauf aufmerksam gemacht, dass auf dem heimischen Büromarkt gerade größere Flächen über 1000 Quadratmeter für Neuanmietungen nachgefragt werden. Die seien aber derzeit kaum vorhanden. Oli

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