Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung

Neues Einkaufland im Norden

Ullrich Sierau strahlte. "Ich bin sehr froh, dass wir unser Ziel erreicht haben", meinte der Stadtdirektor. Es sei nicht immer einfach, bei einem Projekt wie dem neuen Westfalen-Einkaufszentrum einen Kompromiss zu finden. Jedoch: "Alle Partner waren kooperativ, es gab keine langen Diskussionen."

Damit ist der Weg frei für eine "bauliche und gestalterische Modernisierung" des Betonklotzes an der Bornstraße. Im Klartext heißt das: Abriss und Neubau. Der WEZ-Komplex wird nach hinten gerückt, wodurch die Zahl der Parkplätze um 160 auf insgesamt 620 steigt. Die Rampen für die Anlieferung werden aus Lärmschutzgründen in die neuen Hallen verlegt. Die Laden-Landschaft soll durch Restaurants und Cafés, außerdem durch eine Arkadenüberdachung aufgelockert werden. "Neben den beteiligten Partnern ist die Kundschaft der große Gewinner", so Sierau, der betont: "Das WEZ hat beim Einkaufsverhalten der Bevölkerung in der Nordstadt immer eine bedeutende Rolle gespielt." Außerdem präge das Zentrum "seit jeher die nördliche Eingangssituation zur Dortmunder Innenstadt".

Und das soll in Zukunft wieder so sein. Volker Hildebrand von der Kaufland AG setzt dafür auf die helle, transparente Architektur und kundenfreundliche Öffnungszeiten: "Die Leute müssen sich darauf verlassen können, dass wir zu festen Zeiten für sie da sind." Eine Absprache zwischen den Geschäften sei dabei von Nöten: "Anders geht es doch gar nicht."

Gute Nachrichten auch für die Konjunktur: Allein das SB-Warenhaus will 80 bis 100 neue Arbeitsplätze im WEZ schaffen. dac

Anzeige
Anzeige