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Neues Leben in alter Mühle

Kurl Noch riecht der große Saal nach Staub und längst erkaltetem Rauch. Noch ist die Vordertür fest verschlossen. Doch bald sollen Senioren das Leben in die alte Mühle zurückbringen.

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Hinter der ehemaligen Gaststätte an der Kurler Straße, entlang der renaturierten Körne, entstehen bis Herbst kommenden Jahres 24 Mietwohnungen für ältere Bürger. Die Mühle bleibt auf jeden Fall erhalten.

Investor René Pfetzing (Foto) plant, das große Kaminzimmer im denkmalgeschützten Fachwerkhaus als Gruppenraum umzubauen. "Vielleicht gibt es hier auch wieder Gastronomie", überlegt er. Diese Frage sei heute allerdings noch offen. Was die Senioren vor Ort wirklich wollen - René Pfetzing, Architekt Martin Zunker und Projektentwicklerin Anne Fresdorf tasteten sich bei einem Ortstermin mit rund 30 interessierten Mietern bereits ein wenig vor. "Wenn wir einigermaßen wissen, was die Bürger brauchen, reagieren wir auch darauf", betonte Anne Fresdorf.

Vorgesehen seien bereits: besonders breite Türöffnungen, Stellplätze (keine Garagen), Platz für Waschmaschinen in der Küche (Trockenraum im Keller), Rollladen fürs Erdgeschoss, Balkone Richtung Süden, Haustierhaltung nach Absprache. Und: René Pfetzing will in Kurl teilweise auch Sozialwohnungen vermieten.

"Für die Stadt ist das interessant, weil das Elisabeth-Krankenhaus gleich nebenan liegt", erklärte Werner Hoppe vom Wohnungsamt. "Wir können uns vorstellen, Fördermittel zu investieren."

Betreuung müssten die zukünftigen Bewohner allerdings individuell organisieren. In Kurl entstehen altengerechte Wohnungen, kein betreutes Wohnen. "Aber wir helfen gern", versprach Anne Fresdorf. "Damit habe ich auch bei anderen Projekten gute Erfahrungen gemacht." Hilke Schwidder

Weitere Informationen unter Tel. 0234/3 69 27 80.

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