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Nichts läuft ohne die Mütter

«Obstabteilung» schnippelte beim internationalen Fußballturnier 3500 Vitaminlieferanten

Mit der Jugendabteilung des SC Husen-Kurl 1919/28 zeigten mittlerweile 20 Mannschaften mit etwa 400 Spielern aus Deutschland, Belgien, Holland, Schweden und erstmalig England ihr sportliches Können vor einem begeisterten Publikum. Das eingenommene Geld wird gespendet an die onkologische Abteilung des Klinikums Dortmund. Während alle Aufmerksamkeit auf den Sport, prominente Besucher - so zum Beispiel Verkehrsminister Oliver Wittke - und das Wetter gerichtet ist, vollbringen viele engagierte Leute im Hintergrund einen Haufen Arbeit, und dies auch noch gern. So sorgt eine ganze Truppe von Spielermüttern für die optimale Verpflegung der hungrigen Jungsportler. Im benachbarten Schützenzelt sorgen sie für warmes Essen zu (fast) jeder Tageszeit. Ein freundliches Wort gibt´s gratis dazu. «Das sind alles so nette Kinder! Ich helfe gerne. Die Eltern sind eine lustige Truppe. Ich weiß mein Kind gut aufgehoben, wenn es Teamkameraden besucht», sagt Claudia Leiffeld, und Claudia Lammert ergänzt lächelnd: «Wir sind die Obstabteilung!». Mit den anderen Freiwilligen haben sie über 3500 Stücke Obst mundgerecht zerteilt und sind zeitweise mit dem Zubereiten der gesunden Snacks kaum nachgekommen. Viele Spielereltern bieten den angereisten Gästen auch Schlafmöglichkeiten an. Die Kinder des Vereins überreichen das gespendete Geld, begleitet von einigen Eltern, selber. Claudia Leiffeld erzählt, dass hiervon schon anteilig eine Therapeutin finanziert werden konnte, die mit den krebskranken Kindern eine Maltherapie machte. Die Meisterschnipplerinnen und anderen Helfer im Verborgenen leben das Motto ihres Vereins: «Es ist wichtiger, Kinder glücklich zu machen, als durch Kinder glücklich zu werden.» bib

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