Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung
Anzeige

Noch ein Bahnhofsgipfel

Die Stadtspitze schaltet sich wieder aktiv in die Diskussion um die Entwicklung des Hauptbahnhofs ein. Ähnlich wie für Essen soll es bald auch für Dortmund einen Bahnhofsgipfel im Berliner Verkehrsministerium geben.

Anzeige

Das kündigte Oberbürgermeister Dr. Gerhard Langemeyer gestern nach dem Treffen der City-Runde im Rathaus an. Entsprechende Vereinbarungen habe er mit dem Verkehrs-Staatssekretär Jörg Hennerkes getroffen, berichtete der OB - verbunden mit dem Hinweise, dass es natürlich auch schon vor Monaten entsprechende Kontakte gegeben habe.

Fakt ist: Für den Essener Hauptbahnhof wurde mit Hinweis auf die Kulturhauptstadt bei einem Gespräch im Bundesverkehrsministerium Mitte Juli eine Sanierung bis zum Jahr 2010 verabredet.

Bundesverkehrsminister Wolfgang Tiefensee sei aber durchaus bekannt, dass auch Dortmund Teil der Kulturhauptstadt Ruhr sei, merkte Langemeyer an. Ob das bedeutet, dass sich am Dortmunder Bahnhof auch bis 2010 etwas tut? "Es ist die klare Erwartungshaltung der Bürger, dass am Hauptbahnhof möglichst schnell etwas passiert", so der OB. Immerhin setzte er eine klare Zeitgrenze: Bis Dezember wolle man Klarheit über die Bahnhofsentwicklung haben, weil dann die Entscheidung über die Größenordnung des Einzelhandels auf dem Thier-Gelände fallen soll. Derzeit gebe es noch keine konkreten Planungen, sondern nur "erst Vorstellungen, die noch nicht mit der Diskussion übereinstimmen, die wir derzeit in Dortmund haben", deutete Langemeyer an, dass Stadt und Bahn weiterhin nicht auf einer Linie sind.

Die Bahn setzt wie berichtet auf einen Ausbau der Bahnstation mit Verbreiterung des Fußgängertunnels sowie Abriss und Neubau des Empfangsgebäudes für rund 145 Mio. Euro. - mit eventuell ergänzendem Einzelhandel. Wie viel Handelsfläche am Ende für das Einkaufszentrum auf dem Thier-Gelände bleibt, sei abhängig von den Gutachten, die Entwickler ECE in Auftrag gegeben hat. Im Dezember könnte der Rat dann das Bebauungsplan-Verfahren starten. Oli

Anzeige
Anzeige