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OB erlebt "sein Waterloo"

DORTMUND Der Beschluss des SPD-Vorstands, OB Langemeyer müsse sich für seine Lügen-Attacke gegen Parteichef Franz-Josef Drabig öffentlich entschuldigen und sich in Sachfragen künftig besser mit Ratsfraktion und Partei abstimmen, ist eine Steilvorlage für die CDU.

OB erlebt "sein Waterloo"

CDU-Parteivize Uwe Waßmann.

"Die Geschichte wird immer abenteuerlicher", stellt der stellv. CDU-Vorsitzende Uwe Waßmann fest, "jetzt soll der OB erst artig bei seiner Partei antreten, bevor er aktiv werden kann." Aus Sicht der CDU verliere Langemeyer damit seine Handlungsfähigkeit als OB. Waßmann fragt sich, "ob Herr Drabig jetzt der Schattenoberbürgermeister wird."

Schaden für Dortmund immer größer

Wenn Langemeyer sich entschuldige und der Aufforderung nachkomme, vor Entscheidungen künftig erst die Partei zu konsultieren, gestehe er "seine Entmachtung" ein, so der CDU-Vize. Im anderen Fall ignoriere er Parteibeschlüsse. Waßmann: "Egal wie herum, - dieser OB erlebt gerade sein Waterloo."

 Der Schaden für Dortmund werde immer größer, je länger die SPD ihr diese Belastung noch zumute. Der Parteivize: "Wer soll bei welchem Anlass den OB noch als ernsthaften Gesprächspartner akzeptieren, wenn er gegebenenfalls erst bei der SPD nachfragen muss, was er darf oder auch nicht." Der SPD rät Waßmann, nicht aus wahltaktischen Gründen an ihrem OB festzuhalten: "Die Interessen der Stadt und ihrer Bürger stehen deutlich über denen der SPD."

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