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Öko rechnet sich erst langfristig

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"Ökologisches Bauen ist heute nicht mehr alternativ, sondern notwendig", verwies Architekt Stephan Becker beim 32. Forum Stadtbaukultur auf die die zunehmende Bedeutung sparsamen Flächenverbrauchs, energiesparender Bauweisen und der Verwendung gesunder Materialien beim Bauen.

"Um den Nutzen ökologischen Bauens zu erkennen, müssen wir weg von der Betrachtung der Investitionskosten hin zu den Einsparmöglichkeiten, die sich langfristig bei der Nutzung ergeben", so Becker. Besonders deutlich werden geringere Kosten bei der Energieeinsparung - ein Teilaspekt, auf den ökologisches Bauen häufig reduziert wird.

Mit dem Energiekonzept für Phoenix-West gab Jörg Probst, Geschäftsführer des Essener Ingenieurbüros Gertec, ein Beispiel, wie auch in einem Industriegebiet Energie eingespart werden kann. Die zentrale Wärme- und Stromversorgung mit Kraft-Wärme-Kopplung und der Einsatz von Biomasse sind wesentliche Elemente des Konzeptes, mit dem DEW21 den europaweit ausgelobten Wettbewerb gewonnen hat. Vorgegeben wurden nicht die Technik wie Holzhackschnitzel oder Wärmerückgewinnung, sondern lediglich Energie-Effizienzwerte, die besser sein mussten als bei einer Gasbrennwerttherme.

Ein beispielhafter Weg, den das Stadtplanungsamt vergleichbar auch im Wohnbaugebiet "Stadtgärtnerei" in Brackel erfolgreich beschreitet. "Für den Bau von 90 Einfamilienhäusern ist vorgeschrieben, dass die gesetzlich festgelegten Werte zur Energieeinsparung um 30 bis 50 Prozent unterschritten werden müssen", erläutert Gerald Kampert vom Stadtplanungsamt.

Vorgaben, die die Vermarktung nicht behinderten, da den Bauherren ausreichend Möglichkeiten blieben, diese Werte zu erreichen- ob mit Wärmepumpe, Wärmerückgewinnung oder Holzpellets. het

Das nächste Forum Stadtbaukultur zum Thema "Kunst im öffentlichen Raum" findet am Montag (29.10.), 19 Uhr, voraussichtlich im Ostwallmuseum statt.

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