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Optimistisch, CDU-Vize zu werden

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Optimistisch, CDU-Vize zu werden

Überrascht war er schon ein bisschen, vom CDU-Kreisvorstand mit knapper Mehrheit für einen der drei Vizeposten aufs Kandidaten-Schild gehoben zu werden (RN berichteten), doch Steffen Kanitz (Foto), JU-Vorsitzender und seit zwei Jahren als Beisitzer im Kreisvorstand, hat das Ergebnis dennoch "als realistisch empfunden."

Viele Gespräche mit Parteimitgliedern hatten ihm den Rücken gestärkt. "Junge, mach's", hat der 23-jährige Student der Betriebswirtschaft immer wieder gehört. Ein Brief, den er zuvor im Kreisvorstand angekündigt und am 7. August an alle Ortsunions- und Stadtbezirksvorsitzenden sowie Ratsmitglieder und den Kreisvorstand geschickt hatte, brachte ihm Anerkennung. Darin hatte er sich kurz vorgestellt und Gespräche angeboten. Kanitz: "Einige haben das angenommen, andere nicht. Einige Gespräche laufen noch in dieser Woche."

Auch für die Vorstandswahlen beim Kreisparteitag am nächsten Samstag ist der Nachwuchspolitiker optimistisch, einer der drei Vize von Parteichef Erich Fritz zu werden. Mit ihm treten Claudia Middendorf und Sascha Mader, die ebenfalls den Delegierten vom Kreisvorstand empfohlen werden, sowie Matthias Ulrich und Uwe Waßmann an. Der Parteitag, so Kanitz, könne am Samstag zeigen, "wie man der Jugend auch öffentlich ein Zeichen setzt, indem man junge Menschen ans Ruder lässt."

Hat er keine Sorge, dass er oder Mader auf der Strecke bleibt, weil beide aus dem Stadtbezirk Aplerbeck kommen? Kanitz: "Ich halte von Proporzdenken ganz wenig. Man sollte mehr auf die Qualität der Bewerber achten und nicht auf die Herkunft." ko

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