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"Pass-Tore" wollen es jetzt wissen

Pfarrer gegen Imame: Über diese interreligiöse Fußballpartie berichteten die Medien 2006 nicht nur bundesweit, sondern auch in der Türkei, in Italien und Japan. "Von dem Echo waren wir einfach nur überwältigt", sagt Friedrich Stiller, Islam- und Integrationsbeauftragter der Evangelischen Kirche. Mit 7:4 sicherte sich die muslimische Elf damals den Wanderpokal "Anstoß zum Dialog". Am Freitag (19.10.) kommt das Rückspiel. Und die Pfarrer (Schlachtruf: "Pass-Tor!!!") wollen es jetzt wissen...

Um 17 Uhr ist wieder der Anstoß im Stadion Rothe Erde, im Vorprogramm (ab 15.30 Uhr, mit Torwand und Riesenkicker des BVB-Fanprojektes und einer Swingjazzband) läuft diesmal auch ein Kinder- und Jugendfußballturnier. "Sport ist ein schönes Mittel, um den Dialog zwischen den Religionen zu fördern - jeder versucht, ein Tor zu schießen, das aber geht nur mit gemeinsamen Regeln", so Stiller. Obwohl die Geistlichen in Trikots kaum einen Schiedsrichter brauchen (Stiller: "Der wichtige Unparteiische ist nicht auf der Erde"), pfeift ein Mitglied des jüdischen Sportclubs Makkabi. Und auch in den gemischten Teams wird der ein oder andere jüdische Junge mitlaufen...

Ogün Arpaci, Vertreter der DITIB-Moscheegemeinden: "Die Veranstaltung ist ein wichtiger Beitrag zu einem besseren Verständnis und für ein friedliches Miteinander. Wichtig wäre, dass mehr Publikum kommt." Der Eintritt ist übrigens frei. weg

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