Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung

Polizei fand Marihuana und Messer

Bei einer Kontrollaktion der Drogenfahndung im Brückmann-Park fiel der Polizei im Februar ein Dortmunder (22) auf, der sich verdächtig verhielt. Nach kurzer Flucht konnte der 22-Jährige später in Höhe der Gronaustraße gefasst werden.

Gestern wurde der junge Mann von der 35. Strafkammer des Landgerichts zu zwei Jahren und neun Monaten Gefängnis verurteilt - wegen bewaffneten Drogenhandels.

Was war passiert? Bei der damals auf seine Festnahme folgenden Durchsuchung seines in der Nähe geparkten Opel Vectra staunten die Polizisten. Hatten sie doch offenbar einen dicken Fisch an Land gezogen. Gleich an mehreren Stellen fanden sich Drogen. Im Handschuhfach, im Kofferraum und im einem Aktenkoffer. Insgesamt kam rund ein halbes Kilogramm Marihuana zusammen.

Als Knackpunkt für die relativ harte Bestrafung stellte sich jedoch ein ganz anderes Detail heraus: Dummerweise trug der 22-Jährige damals nämlich ein Messer bei sich. Angeblich aus Angst vor dem Ex-Freund seiner Partnerin.

Im Prozess legte der Angeklagte sofort ein umfassendes Geständnis ab. Eine Bewährungsstrafe - wie von seinem Verteidiger beantragt - verdiente er sich damit aber nicht mehr. wvb

Anzeige
Anzeige