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Fahrerflucht und Verfolgungsjagd auf der B236

Polizist außer Dienst stellte Fahrerflüchtigen

Dortmund Er überholte rechts, verursachte einen Auffahrunfall, griff einen Polizisten an und war außerdem betrunken: Ein 40-jähriger Mann hat sich am Vatertag auf der B236 in Dortmund so einiges geleistet.

Polizist außer Dienst stellte Fahrerflüchtigen

Ein Polizist konnte einen Betrunkenen nach einer Verfolgungsjagd auf der Brackeler Straße (Symbolbild) Foto: dpa

Eigentlich hatte der 23-jähriger Polizeibeamter aus der Kreispolizeibehörde Wesel am Donnerstag frei, aber dann wurde er Zeuge einer Unfallflucht. Um 20.45 Uhr befuhr er die B 236n in Richtung Schwerte und sah neben sich ein verbotenes Überholmanöver mit anschließendem Auffahrunfall und Flucht.

Zusammenstoß mit Kleinwagen

Der spätere Unfallflüchtige, ein 40-jähriger Mann aus Polen, fuhr hinter ihm sehr schnell mit einem VW T4. Plötzlich überholte der T4 den Wagen des Polizisten verbotener Weise rechts. Dort fuhr aber bereits ein Auto - deutlich langsamer als der T4. Unweigerlich kam es zum Zusammenstoß.

Während der blaue Kleinwagen, auf den der T4 aufgefahren war, direkt nach dem Zusammenstoß auf den Seitenstreifen fuhr, setzte der Mann seine Fahrt unbeeindruckt fort. Der 23-jährige Polizeibeamte folgte dem Flüchtigen, alarmierte die Polizei und signalisierte dem Unbekannten mehrfach, anzuhalten. Ohne Erfolg - im Gegenteil: Der Tatverdächtige setzte sogar an, auf den linken Fahrstreifen zu wechseln, auf dem sich der Polizeibeamte in seinem Auto befand.

Im letzten Moment lenkte der Unbekannte das Auto nach rechts in die Ausfahrt zur Brackeler Straße, der 23-Jährige tat es ihm gleich und konnte den T4 schließlich stoppen.

Mann stieß Polizist vor den Oberkörper

Der Unbekannte torkelte auf den Zeugen zu und stieß ihm - obwohl sich dieser als Polizist zu erkennen gab - mehrfach gegen den Oberkörper. Er war betrunken, wie sich später herausstellte. Der 23-Jährige brachte den 40-Jährigen zu Boden und hielt ihn bis zum Eintreffen der Dortmunder Polizei fest.

Zeugen des Unfalls melden sich bitte unter Tel. 132 -2321 bei der Polizei.

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