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Post bremst Politik aus

Unterlagen kamen zu spät für die Sitzung

Weil die Post zu langsam war, kann die Politik nun nicht tagen. Der Geschäftsführer der Bezirksvertretung Innenstadt-West, Karl-Walter Hollmann, hatte die Briefsendungen mit den Vorlagen der Verwaltung für die Sitzung am 30. Mai rechtzeitig «in die Obhut der Deutschen Post AG» übergeben - nämlich am 18. Mai um 12.10 Uhr. Das hat Hollmann genau nachgehalten, denn nach der Geschäftsordnung des Rates muss die Einladung an die Gremien acht volle Tage vor dem Sitzungstag zugehen. Doch die letzten Unterlagen trafen erst am Donnerstag, 24. Mai, beim Adressaten ein. Zu spät also. Jörg Tigges, CDU-Fraktionschef in der Bezirksvertretung Innenstadt-West, bat daraufhin am letzten Donnerstag, den Sitzungstermin am 30. Mai aufzuheben, da eine Beratung der Vorlagen wegen der teilweise verspäteten Zustellung der Sitzungsunterlagen nicht möglich war. Im Einvernehmen mit dem Bezirksvorsteher Hans-Ulrich Krüger (SPD) wurde die Sitzung auf den 13. Juni verlegt. «Die Post war eindeutig zu langsam», sagt Hollmann, und das werde nun teurer für die Stadt. Der Geschäftsführer: «Ich musste die Nachricht rausschicken und muss noch einmal formell einladen.» ko

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