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Preis bedeutet vor allem Gewinn für die Jugend

Mit einem eigenen Kinder- und Jugendtheater, der Jugendkunstschule, dem Jugendkunstkreis sowie vielen anderen Projekten und Einrichtungen liegt Dortmund bei der Kinder- und Jugendkulturarbeit im Vergleich der Städte recht weit vorne. Nun ist der Vorbildcharakter sogar amtlich: Die Landesregierung NRW zeichnete Dortmund für das unter Federführung des Kulturbüros entstandene "Kommunale Gesamtkonzept: Kulturelle Bildung" aus. Eine Planung, bei der vor allem die Jugend gewinnt.

"Es macht keinen Sinn, von Projekt zu Projekt zu hüpfen", erklärt Kulturbüro-Geschäftsführer Kurt Eichler. Deshalb sieht das neue Konzept langfristige Strukturen vor, mit wohnortnahen und vernetzten Angeboten und einer Kontaktstelle für kulturelle Bildung als Herzstück.

Mit der Auszeichnung, die am 30. November in Düsseldorf übergeben wird, fließen 30 000 Euro Preisgeld in die Jugendkulturarbeit. Geld, das für die Umsetzung des Konzepts sehr gelegen kommt. Denn bis 2010 soll sich die Stadt zur "Modellstadt für Kultur im Ruhrgebiet" entwickeln, wie der Kulturbüro-Chef leicht euphorisiert ankündigte.

32 Kommunen und zwei Kreise hatten sich an dem erstmals ausgeschriebenen Wettbewerb beteiligt. Sechs Großstädte und zehn Kommunen erhalten eine Auszeichnung. Zu den Voraussetzungen dafür gehörten die Festschreibung vernetzter Strukturen mit Einbeziehung von Eltern und Kindern im Vorschulalter, Kooperationen mit Künstlern und die Einrichtung einer Kontaktstelle für kulturelle Bildung.

Einige dieser Bedingungen erfüllt Dortmund bereits, stehe das Konzept doch am Ende eines langjährigen Prozesses, so Eichler. Für die Umsetzung der wohnortnahen Angebote soll zunächst im Stadtbezirk Hörde modellhaft ein Stadtteilkonzept entstehen, um es dann auf andere zu übertragen. rie

Mehr Infos unter: www.RuhrNachrichten.de/dortmund

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