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"Rechts vor Links ist eine denkbare Lösung"

Aplerbecker Mark Die Verkehrssituation auf der Schwerter Straße ist seit Jahren ein heißes Diskussionsthema bei den Anwohnern. Auch die Politiker vor Ort beschäftigen sich schon länger mit dem Problem. Verkehrslärm, zu schnelles Fahren, viele LKW (wir berichteten). Einer Beschwerde der Anwohner folgend, die in der Bürgersprechstunde der letzten Sitzung der Bezirksvertretung (11.9.) noch einmal auf das Problem aufmerksam gemacht hatten, trafen sich am Mittwochmorgen Bezirksvertreter mit Anwohnern zu einem Ortstermin zwischen der Fuldastraße und der Witthausstraße.

LKW-Verkehr

Die Forderung der Bürger: Mehr Geschwindigkeitskontrollen, eine "Rechts vor Links"-Regelung, die Verlagerung des LKW-Verkehrs und ein Entfernen der Aufpflasterungen (Berliner Kissen). "Es scheppert regelrecht, wenn die LKW über diese Kissen rollen", berichtet Anwohner Karl-Rüdiger Peter. Fritz Goersmeyer (Foto), Fraktionssprecher der Grünen, hält ein Abbau der Kissen für nicht praktikabel. "Die Kissen sind eine wichtige bauliche Maßnahme, um die Geschwindigkeit zu reduzieren. Vor allem der Bereich vor dem Zebrastreifen an der Kindertagesstätte ist bewusst gewählt, um die Autos abzubremsen." Zwar gäbe es, so Volker Mais (CDU), die Möglichkeit, die Aufpflasterungen nach der geplanten Fahrbahnerneuerung an einer anderen Stelle zu platzieren, aber ein Verzicht käme nicht in Frage.

Süd-Ost Umgehung

Auch die Auslagerung des LKW-Verkehrs ist nach Meinung der Kommunalpolitiker nicht machbar, da die Schwerter Straße eine wichtige Ost-West-Verbindung im Dortmunder Süden sei.

Und dies wird wohl auch in Zukunft so bleiben, da die einmal für Aplerbeck angedachte Süd-Ost-Umgehung 2004 aus dem Flächennutzungsplan gestrichen wurde. "Die Schwerter Straße ist eine ortsteilverbindende Straße wie zum Beispiel die Höchstener- oder die Benninghofer Straße", erklärt Goersmeyer. Bedeutet rund 12 000 Fahrzeuge befahren die Trasse innerhalb von 24Stunden. Und da auf der Schwerter Straße in den meisten Bereichen schon Tempo 30 gilt, seien die Möglichkeiten einer weiteren Einflussnahme auf die Geschwindigkeit begrenzt.

Einen kleinen Hoffnungsschimmer gibt es aber für die Anwohner. Die Fraktionen werden die Verwaltung bitten, eine "Rechts vor Links" Regelung zu überprüfen. jöb

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