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Rekord bei Investitionen im Jubiläumsjahr

Bilanz und Ausblick des Spar- und Bauvereins

Der Spar- und Bauverein investiert aktuell so viel wie noch nie in seiner Geschichte. Dabei will die Wohnungsgenossenschaft aber ihren traditionellen Prinzipien treu bleiben. Besonders der historische Bestand soll gepflegt werden. Es gibt aber auch spannende Neubauprojekte.

Dortmund

von Oliver Volmerich

, 12.06.2018
Rekord bei Investitionen im Jubiläumsjahr

Schon viel Geld hat der Spar- und Bauverein in die Modernisierung seines historischen Bestandes im Union-Viertel, wie hier an der Albrechtstraße, investiert. © Claudia Dreysse

Die Mitglieder des Spar- und Bauvereins können sich auf eine besondere Bilanz einstellen. Im Jahr ihres 125-jährigen Bestehens investierte die Wohnungsbau-Genossenschaft so viel wie noch nie. Und sie will diesen Kurs auch in den nächsten Jahren so fortsetzen, wie der Vorstandsvorsitzende Franz-Bernd Große-Wilde ankündigt.

54,2 Millionen Euro investiert der Spar- und Bauverein, mit gut 11.600 Wohnungen viertgrößter Vermieter der Stadt, in diesem Jahr. „Deutlich mehr als unsere jährlichen Mieteinnahmen“, erklärt Große-Wilde. Mieter und Genossenschaftsmitglieder sollen aber in besonderem Maße von den Investitionen profitieren. „Die Pflege des Bestandes hat für uns Priorität“, betont der Vorstandschef. Knapp 15,5 Millionen Euro werden in diesem Jahr in die Instandhaltung gesteckt, knapp 16,32 Millionen Euro in die Modernisierung.

Ganzheitlicher Ansatz bei Modernisierung

„Aktuell laufen 17 Modernisierungsprojekte“, erklärt Prokurist Florian Ebrecht. Vor allem bei den historischen Wohnquartieren im Union-Viertel verfolge man dabei einen ganzheitlichen Ansatz. Die Modernisierung der Wohnhäuser im Bereich Paulinenstraße und Lange Straße reicht von der energetischen Sanierung über die Fassadengestaltung bis zur Erneuerung von Haustechnik und Fluren.

Auf dem Arbeitsprogramm steht in diesem und im nächsten Jahr auch das Karree an der Schmiedestraße und Oesterholzstraße. Das Concordia-Haus am Borsigplatz wird ab September in Kooperation mit dem Planerladen zu einem zentralen Nachbarschaftstreff. „Das wird ein Zentrum der Begegnung für unsere Mitglieder“, erklärt Große-Wilde.

Bei aller Bestandspflege sollen 2019 aber auch die Ausgaben für Neubauten auf die Rekordsumme von knapp 25,3 Millionen Euro steigen. Ein ganzes Quartier entsteht bis Frühjahr 2019 an der Bergparte in Schüren. Die ersten der 61 Wohnungen sind dort schon bezogen, ebenso wie an der Reichshofstraße in Brackel.

Vermarktungsstart am Phoenix-See

Für das Neubau-Projekt am Phoenix-See beginnt die Vermietung der 29 Wohnungen. Ein Vorzeigeprojekt soll die Neubebauung am Königswall werden. Dort beginnt im Februar 2019 der Abriss der alten Studieninstituts-Gebäude.

Gleich gegenüber, unter der eigenen Verwaltung, stemmt der Spar- und Bauverein die Sanierung der Tiefgarage Westentor. Sie wird ab Oktober für etwa 15 Monate geschlossen sein, kündigt Ebrecht an.

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