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Rekordbesucherzahl in der City

DORTMUND Mit Pfefferpotthastfest, Stoffmarkt Holland, Motorrad-Event und verkaufsoffenem Sonntag lockte die Dortmunder Innenstadt am Wochenende Rekord-Besuchermengen an - und das trotz großer Konkurrenz durch Veranstaltungen wie Gartenlust im Westfalenpark und Boulevard07.Dortmunder Herbst in den Westfalenhallen.

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Dichtes Gedränge herrschte Sonntag auf dem Westenhellweg.

Stoffmarkt Holland rund um St. Reinoldi.

Der Geschäftsführer der Gesellschaft für City-Marketing, die das bestens besuchte Pfefferpotthast-Fest auf dem Alten Markt ausrichtete, hat selbst gezählt: Am Samstag zogen um 13 Uhr 15 000 Passanten über den Westenhellweg, am Sonntag lag die Zahl ab 15 Uhr auch schon wieder im fünfstelligen Bereich.

Viel zu voll für Marko (15): „Ich hab‘s eilig, muss noch dringend ein Geschenk für meine Schwester besorgen.“ Helmut Kerstler (51) hatte dagegen die Ruhe weg. „Bei dem strahlend blauen Himmel macht das Bummeln richtig Spaß.“ Obwohl mit seiner Ehefrau auf dem Weg zum Potthast-Schmaus, genehmigte sich der Besucher aus Unna erst einmal eine deftige Erbsensuppe – beim THW, das sich vorm Kaufhof vorstellte.

Stoff ohne Ende

An 150 Ständen stöberten am Samstag zahlreiche Besucher des sechsten Stoffmarkts Holland rund um die Reinoldikirche zwischen Baumwollstoffen, Loden, Organza, Taft, Federboas, Garnrollen und Knöpfen. „Der größte Stoffmarkt Holland in Deutschland. Und dabei haben wir noch eine Warteliste von Standbeschickern“, betont Veranstalter Egbert Knol. „So viele Leute, wie hier vorbeikommen, findet man sonst nirgendwo“, erläutert Sohn Alexander.

Die fast ausschließlich weiblichen Kunden locken vor allem niedrige Preise und gute Qualität. „Zwischen zwei und fünf Euro kostet hier der Meter Stoff, für den ich im Geschäft mehr als 20 Euro zahlen müsste“, begründet Anke Knecht, warum sie seit Jahren aus Warstein anreist, um sich und ihre Kinder Keona und Keanu mit aktueller Saisonware einzudecken. Doch nicht nur der Preis überzeugt. „Ich will einfach mal gucken, mich von den Stoffen inspirieren lassen und das Marktflair genießen“, so Pit Siedenberg, die mit ihrer Freundin Tanja Kücking an den Ständen stöbert.

Gelungenes Konzept

An der Hohen Straße blieben viele Besucher auf dem Weg in die City bereits bei Max Groth hängen – vor allem, wenn sie kleinere Kinder dabei hatten, die eine rote Hüpfburg und Geschicklichkeitsspiele magisch anzogen. Im Einrichtungshaus selbst präsentierten sich erstmals zwölf Mitglieder der Interessengemeinschaft Hohe Straße mit einem „Markt der Sinne“.

Skeptiker hatten mit weniger Besuch gerechnet, da auch in fast allen Nachbarstädten am Sonntag die Geschäfte offen waren. „Vielseitiges Angebot und mehrere Highlights – dieses Konzept ist wieder einmal aufgegangen“, sagt Berten.

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Dichtes Gedränge herrschte Sonntag auf dem Westenhellweg.

Stoffmarkt Holland rund um St. Reinoldi.

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