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Rot-grüne Reaktion "scheinheilig"

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Als "scheinheilig" bezeichnete gestern die Fraktionschefin von FDP-Bürgerliste Dr. Annette Littmann die Absicht von Rot-Grün, riskante Zinstauschgeschäfte der Kämmerei in Zukunft zu verhindern.

Wie berichtet, hat die Stadt bei einem solchen, im Jahr 2005 abgeschlossenen Derivatgeschäft 6,2 Mio. in den Sand gesetzt - ein Thema, das den Finanzausschuss gestern in nichtöffentlicher Sitzung beschäftigte. Auch die CDU stimmte für den rot-grünen Antrag, keine möglichen Verluste zuzulassen, die über möglichen Gewinnen liegen. FDP-Bürgerliste erschien das wenig sinnvoll.

Auf Anfrage von Littmann hatte der Ausschuss bereits im vergangenen März die Auskunft bekommen, dass das Zinstauschgeschäft zum 31.1.2007 mit 6,4 Mio. im Minus war. Die finanzpolitische Sprecherin der SPD-Fraktion Jutta Starke und der grüne Fraktionschef Mario Krüger hätten damals angeführt, man habe Vertrauen in das Handeln der Verwaltung, und ihr, Annette Littmann, "typisch oppositionelles Gekrittle" vorgeworfen, so die Fraktionsvorsitzende von FDP/Bürgerliste.

Ein Blick auf die Derivatgeschäfte der Stadt Hagen, die damit mittlerweile bekanntlich 40 Mio. Verlust gemacht hat, bewegte Littmann bereits im Februar dazu, auch einmal für Dortmund nachzuhaken. Die Stadt ist unterm Strich aus ihren gesamten Derivatgeschäften zwischen 2003 und 2005 mit einem Plus von 600 000 herausgegangen. ko

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