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Rothe Erde: Anwohnern gegen Ausbaupläne

DORTMUND Das Walzwerk Rothe Erde will ausbauen. 40 Mio. Euro will das Unternehmen dafür in die Hand nehmen, rund 30 neue Arbeitsplätze sollen entstehen. Anwohnern sind die Ausbaupläne allerdings ein Dorn im Auge, fürchten sie doch einen deutlichen Wertverlust für ihre Häuser und Grundstücke.

Rothe Erde: Anwohnern gegen Ausbaupläne

Der geplante Werksausbau der ThyssenKrupp-Tochter Rothe Erde provoziert Proteste der Anwohner.

So hat die Siedlergemeinschaft Prüferweg den Mitglieder der Bezirksvertretung Innenstadt-West, die sich am Mittwoch auf einer Sitzung mit dem Thema beschäftigen, einen "Brand"-Brief geschrieben. Darin werden die Stadtteil-Politiker gebeten, an "das Wohlergehen von hunderten besorgter Bürgerinnen und Bürger" zu denken. Die Anwohner des Werkes könnten nämlich einer Ausweitung des Betriebsgeländes "in keiner Weise zustimmen". Dafür gibt es aus ihrer Sicht gleich mehrere Gründe: etwa "das nicht lärmgeschützte Außenlager und die Ignoranz der Werksleitung beim Säubern des Parkplatzes samstagsmorgens um 5 Uhr".

Vor allem aber der immer stärker werdende Schwerlastverkehr bereitet der Siedlergemeinschaft Prüferweg Kopfschmerzen. Immerhin führe er durch ein dicht besiedeltes, verkehrsberuhigtes Wohngebiet mit Kindergärten, Altenbegegnungsstätten und Schulen. Ganz zu schweigen von den Lärm- und Schadstoffemissionen. Auch sie hätten Besorgnis erregend zugenommen.

Was die Beschwerdeführer ebenfalls fuchst ist die Informations-Politik von "Rothe Erde". "Unsere Bemühungen in den letzten drei Jahren, die drastischer werdenden Probleme mit der Werksleitung und den zuständigen Behörden zu kommunizieren, verliefen bisher enttäuschend."

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