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Sabrina L. musste plötzlich lächeln

DORTMUND Plötzlich lächelte sie wieder: Vor dem Dortmunder Schwurgericht hat sich die mutmaßliche Kindermörderin Sabrina L. gestern ziemlich amüsiert.

Sabrina L. musste plötzlich lächeln

Sabrina L., die mutmaßliche Mörderin von drei Kindern.

Grund war die Vernehmung eines alten und guten Freundes. Der Mann kommt aus Wesel, ist 41 Jahre alt. Sabrina L. hatte ihn über einen Internet-Chat kennen gelernt, beide verband eine intensive, aber rein platonische Liebe. Was der Mann bis gestern jedoch nicht ahnte: Die 27-Jährige hatte ihm in den vergangenen Jahren eine Lüge nach der anderen aufgetischt. Sie verschwieg ihren Freund, nannte falsche Wohnadressen, erzählte von Jobs, die sie nie hatte. Besonders dramatisch war es, als sie ihrem Freund aus Wesel vom Selbstmord eines Arbeitskollegen berichtete. "Ich habe sie damals getröstet", sagte der Zeuge den Richtern. "Wir sind lange am Rhein spazieren gegangen." Dass der Mann in Wahrheit noch lebt, hat der 41-Jährige bis zu seiner Vernehmung nicht gewusst.

Sabrina L. wird vorgeworfen, ihre Kinder Chantal, Pascal und Kevin erstickt zu haben. Das Urteil soll im Oktober gesprochen werden.

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