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Schätze aus alter Zeit

Es wirkt fast ein bisschen zu profan: In einem schlichten Hängeordner ruht die Original-Handschrift des Deutschland-Liedes - natürlich gut klimatisiert und geschützt hinter Sicherheitstüren tief im Keller der Bibliothek. Und in guter Gesellschaft. Von mittelalterlichen Handschriften über historische Bildnisse und Landkarten bis zu Briefen, Erstdrucken und kompletten Nachlässen reicht der Bestand der Handschriften-Abteilung der Stadt- und Landesbibliothek. Hoffmann von Fallersleben ist ebenso vertreten wie Karl Marx und Heinrich Heine.

"Den Grundstock hat 1908 der damalige Bibliothek-Direktor Dr. Erich Schulz gelegt", berichtet Jens André Pfeiffer (Foto), aktueller Leiter der Handschriften-Abteilung. "Das Sammeln von Autographen muss wohl seine Leidenschaft gewesen sein." Durch Zukäufe, Nachlässe und Schenkungen wuchs die Sammlung im Laufe der Jahrzehnte auf mehrere zehntausend Archivalien - die denn auch alle Umzüge der Bibliothek mitmachten. Zuletzt zum Königswall.

Eines der wertvollsten Stücke ist die Biblia Germanica von 1483. Und natürlich die Original-Handschrift des Deutschland-Liedes im Nachlass von Hoffmann von Fallersleben. "Der ideele Wert ist unermesslich," weiß Jens André Pfeiffer. Oli

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