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"Schichtwechsel": Zeitzeugen gesucht

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Bövinghausen Das Industriemuseum des Landschaftsverbands Westfalen-Lippe (LWL) sucht für seine Sonderausstellung "Schichtwechsel" Zeitzeugen, die die letzten Zechentage miterlebt haben und über diese schwierige Zeit des Strukturwandels im Revier aus persönlicher Erfahrung berichten können. Im Januar 2008 soll die Schau eröffnet werden und bis Anfang April in den Räumen der Bövinghauser Jugendstil-Zeche Zollern II/IV zu sehen sein.

"Wir haben zwar viele Fotos abgebrochener Zechen, auch Zeitungsartikel über Streiks und Stilllegungspläne sind in den Archiven überliefert", so Museumsleiterin Dr. Ulrike Gilhaus. "Was uns aber fehlt, sind die Sichtweisen der Menschen, die von Feierschichten, Aufhaldungen und Stilllegungen seit 1958 betroffen waren. Wir suchen Objekte aus der Zeit von 1955 bis 1969, die an die letzten Tage auf den Zechen erinnern oder die Zeit danach wieder lebendig werden lassen. Wer hat noch seine alte Marke oder ein anderes Erinnerungsstück mitgenommen?"

Wer noch Fotos aus dieser Zeit besitzt, vielleicht auch Objekte eines Streiks wie Transparente, Armbinden oder schwarze Fahnen, sein Kündigungsschreiben oder gar einen neuen Arbeitsvertrag in seinen Unterlagen hat, wird gebeten, diese Sachen dem Museum leihweise zur Verfügung zu stellen.

Willkommen sind auch persönliche Erinnerungen an diese für die Bergmannsfamilien schwere Zeit. Ulrike Gilhaus: "Natürlich möchten wir auch wissen, wie es für die Familien weiterging und wie die Menschen heute darüber denken."

Kontakt: LWL-Industriemuseum Zeche Zollern, Grubenweg 5, 44388 Dortmund, Tel. (0231) 6 96 12 11, E-mail: zeche-zollern@lwl.org.

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