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Schilder für die Umweltzone stehen

DORTMUND Die Schilderbauer haben gut zu tun: Nachdem im vergangenen Jahr das Tempolimit an der B1 neu ausgeschildert wurde, folgen heute die Infotafeln zur Umweltzone Brackeler Straße.

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Schilder für die Umweltzone stehen

Wirtschaft kritisiert Einführung der Umweltzonen.

Konkret geht es dabei wie berichtet um ein nur knapp 300 Meter langes Straßenstück zwischen Im Spähenfelde und Borsigplatz, an dem eine Feinstaub-Messstation steht. Und deren Messergebnisse weisen die Brackeler Straße seit Jahren als am stärksten mit Feinstaub belastete Straße des Landes aus.

Schon vor drei Jahren wurden deshalb erste Maßnahmen ergriffen und ein Durchfahrverbot für LKW verhängt. Jetzt sollen alle Kraftfahrzeuge ausgesperrt werden, die nicht die Kriterien der Kennzeichnungsverordnung entsprechen. Soll heißen: Nur wer eine grüne oder gelbe Schadstoff-Plakette an der Windschutzscheibe hat, darf das westliche Teilstück der Brackeler Straße ab dem morgigen Samstag noch befahren. Spötter sprechen nun von der kleinsten Umweltzone der Welt. Befristige Ausnahmen - die über die Bürgerdienste der Stadt erteilt werden - gibt es nur für Anwohner in besonderen Härtefällen.

Roter Querbalken

Der Luftreinhalteplan für die Brackeler Straße tritt am 12. Januar, also am morgigen Samstag, offiziell in Kraft. Heute wurden im Auftrag der Stadt bereits die Schilder Umweltzone mit den zugelassenen Schadstoff-Plaketten aufgestellt  - zunächst mit rotem Querbalken. Der wird morgen früh um 8 Uhr entfernt, kündigt Jürgen Feuser vom städtischen Tiefbauamt an.

Unklar ist allerdings, ob oder wie streng die Auflagen für Autofahrer überwacht werden. Die Polizei hatte bereits angekündigt, keine speziellen Kontrollen vorzusehen.

Wenn die Feinstaub-Werte an der Brackeler Straße trotz der neuen Maßnahmen übrigens nicht signifikant sinken, droht ab 12. Juli eine weitere Verschärfung. Dann hätten nur noch Autos mit grüner Plakette freie Fahrt.   

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