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"Schlafe noch ganz ruhig"

"Ich schlafe immer noch ganz ruhig und ich werde auch morgen noch ruhig schlafen."

"Schlafe noch ganz ruhig"

<p>Warnt vor Panikmache: Sparkassenchef Uwe Samulewicz. Menne</p>

Sparkassenchef Uwe Samulewicz lässt keinen Zweifel daran, dass die WestLB-Krise keine Gefahr für die Bank mit dem roten "S" darstellt. Für solche Fälle gebe es Fonds, in die alle Sparkassen des westfälisch-lippischen Verbundes Geld einzahlten. Für "allgemeine Bankenrisiken" habe die Sparkasse Dortmund zudem Rücklagen gebildet. Es sei deshalb auch kein Problem, den Beitrag zur finanziellen Sanierung der WestLB zu schultern. Ganz gleich wie hoch er sei.

Für die Kunden des Kreditinstitutes bedeutet das: ihr Geld ist nach wie vor sicher angelegt. Auch müssen beispielsweise Häuslebauer sich keine Sorgen machen, dass plötzlich die Zinsen angehoben werden. Dafür sorge schon allein der Wettbewerb. "Welcher Kunde wäre denn bereit höhere Zinsen zu zahlen als bei den Mitbewerbern." Auch die Sparkassen-Mitarbeiter müssten die WestLB-Krise nicht fürchten. "Für sie wird das keine negativen Auswirkungen haben."

Das gelte auch für die Förder-Aktivitäten der Sparkasse. "In diesem Bereich sind keine Budget-Kürzungen geplant." Im Gegenteil: Es sei wichtig, hier auch in Zukunft Flagge zu zeigen.

Natürlich hätte Samulewicz das Geld gerne behalten, mit dem die angeschlagene WestLB gestützt werden muss. Damit hätte man den "Fonds für allgemeine Bankrisiken" weiter aufstocken können, der Ende 2006 70 Mio. Euro schwer war.

Samulewicz rechnet in Sachen WestLB innerhalb der nächsten Wochen mit "wichtigen Entscheidungen". Dass die Sparkasse sich mit 30 Mio. Euro an der Gesundung beteiligen muss, hält er für ein Zahlenspiel.

Samulewicz fürchtet vielmehr das neue Sparkassengesetz. Das könnte "einschneidende Veränderungen" mit sich bringen. Doch das sei eine andere Baustelle. ar

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